SCHORTENS „95 Jahre und fit wie ein Turnschuh“ – das ist das Motto des TuS Oestringen für den diesjährigen Tag der offenen Tür. Und gerade in den letzten Jahren hat der Verein gezeigt, dass es mit ihm rapide aufwärts geht.

Als einziger Verein in Schortens, der eine eigene, große und moderne Turnhalle besitzt, konnte der TuS sein Angebot und auch seine Mitgliederzahl von 680 auf heute 1200 fast verdoppeln. Damit ist er einer der größten und attraktivsten Vereine der Stadt.

Dass die Zeiten nicht immer nur rosig waren, machte Vorsitzender Günter Aden in seiner Ansprache deutlich. 1913 als „Männerturnverein Ostiem“ gegründet, musste schon ein Jahr später der Turnbetrieb wegen des Ersten Weltkriegs eingestellt werden. 1928 konnte man das Gelände am Mühlenweg erwerben, das lange Zeit Heimat des Vereins war. Auch die Entscheidung für den Neubau am Huntsteert war für die Verantwortlichen im Verein nicht leicht und mit vielen Diskussionen verbunden.

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Dass es sich gelohnt hat, darüber sind sich heute alle einig. Die neue Halle wird von morgens bis abends genutzt, die Mitgliederzahl hat sich seit Inbetriebnahme der Halle Anfang 2004 fast verdoppelt. Das Männerturnen war und ist eine starke Domäne, aber längst sind vielfältige Angebote hinzugekommen, die von einer großen Anzahl von Übungsleitern gepflegt werden.

Einen Ausschnitt aus den Sparten lieferten die Aktiven den Besuchern am Tag der offenen Tür. In Vorführungen zeigten die Mitglieder ihr sportliches Können, sei es das Turnen auf dem Balken, Turnen an Geräten, Step-Aerobic, Tanz, Jazzdance oder Tischtennis und Fitness.

Besonders spektakulär sind die Vorführungen der Selbstverteidigungsgruppe, die sich mit oder ohne Stöcken heftige Kämpfe auf der Matte lieferten und zeigten, wie man mit einfachen Mitteln Angriffe abwehren kann.

„Insgesamt haben wir es richtig gemacht. Eine eigene Halle zu besitzen und pflegen zu müssen ist nicht nur angenehm. Andere Vereine nutzen Hallen in städtischem Besitz und haben dadurch sicher geringere Belastungen“, betont Helmut Offermann, Pressesprecher des Vereins.

Auch Schortens’ Bürgermeister Gerhard Böhling bescheinigte dem Verein, dass er die Halle nicht nur intensiv nutzt, sondern auch vorbildlich pflegt. Zum nicht ganz runden Geburtstag brachte er dem Verein ein kleines Geschenk mit, das er aus seinem persönliche Bürgermeisterhaushalt bezahlt hat.

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