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Stau in Oldenburg
Cloppenburger Straße gesperrt

Jever So langsam wird die Luft im Abstiegskampf für den MTV Jever immer dünner. Der Tischtennis-Regionalligist hat am Sonntag vor seinem Heimpublikum deutlich mit 2:9 gegen den Vorjahresmeister TTS Borsum verloren und rutschte auf den direkten Abstiegsplatz neun ab (1:7 Punkte). Schlechter steht aktuell nur der bislang sieglose VfL Westercelle (0:8). „Wir haben gegen die Gäste aus Hildesheim eine gute Moral gezeigt und uns tapfer gegen die vermeintliche Übermacht des Titelverteidigers gewehrt“, lobte MTV-Pressesprecher Malte Stickel sein Team ungeachtet des negativen Ausgangs.

So zwangen eingangs Juan Carlos Luperdi und Edeljoker Björn Lessenich das Borsumer Spitzendoppel Hartmut Lohse/Patrick Decker nach 0:2-Satzrückstand noch in den Entscheidungsdurchgang, unterlagen dort aber letztlich doch. Auch Florian Laskowski/Fabian Pfaffe gingen gegen die Doppelspezialisten Conny Schmidt/Nick Kolbe über die volle Distanz, um am Ende mit leeren Händen dazustehen. Das Duo Kiryl Bara­banov/Marek Janssen unterlag in drei Sätzen gegen Marius Hagemann/Levi Kolbe.

In den Einzeln waren Laskowski und Pfaffe dicht dran am Erfolg, gereicht hat es, wenngleich beide mutig und beherzt aufspielten, jedoch nicht. Gerade Laskowski stellte mit großer Ballsicherheit und mutigen Angriffsaktionen den langjährigen Zweitligaspieler Patrick Decker vor große Probleme und erarbeitete sich insgesamt fünf Matchbälle, die sein erfahrener Gegner aber abwehren konnte. Ohne Fortune musste Laskowski schließlich eine ganz bittere 2:3-Niederlage quittieren – den Finalsatz verlor er mit 13:15.

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Fünfsatz-Spezialist Pfaffe – sämtliche seiner Einzel gingen über die volle Distanz – hatte gute Siegchancen, musste in der Schlussphase aber zu viele Angriffe seines Gegners Nick Kolbe zulassen, und unterlag mal wieder mit nur zwei Punkten Differenz. Auch Janssen und Lessenich waren bei ihren 1:3-Schlappen keineswegs chancenlos, selbst Abwehrstratege Luperdi zeigte trotz zweier glatter Niederlagen gegen Borsums Spitzenkräfte eine durchaus ordentliche Leistung.

So blieb es letztlich aber wieder einmal Jevers Ausnahmespieler Kiryl Barabanov vorbehalten, für Ergebniskosmetik zu sorgen. Gewohnt druckvoll ließ der Weißrusse zunächst Hagemann nur im dritten Durchgang in die Nähe eines Satzgewinns kommen, im Duell der Topspieler bog er mit einer Energieleistung gegen den bis Sonntag noch unbesiegten Lohse einen 0:2-Rückstand noch um. Freuen konnte sich Barabanov über seinen Doppelpack indes kaum: „Die Mannschaft hat verloren – und nur das zählt“, zog der 22-Jährige ein ernüchterndes Fazit.

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