Rastede /Varel Der inoffizielle Titel „Best of the rest“ hinter Meister und Zweitliga-Aufsteiger DSV 1878 Hannover II ist für die Northern Lions in weite Ferne gerückt. Am Himmelfahrtstag unterlagen die Spieler des FC Rastede und SC Varel im Verfolgerduell dem TuS Lübeck auch in der Höhe verdient mit 7:42 (0:22) und rutschten hinter die Gäste aus Schleswig-Holstein auf den dritten Tabellenplatz ab.

„Am gerechten Sieger gibt es keinen Zweifel“, bilanzierte Lions-Spielertrainer Claas Ammermann nach der einseiteigen Partie auf der neuen Sportanlage am Köttersweg in Rastede: „Wir haben diesmal leider nicht zu unserem Spiel gefunden – und Lübeck hatte auch ein tolles Team mitgebracht. Gerne hätten wir den vielen Zuschauern eine ausgeglichenere Begegnung gezeigt, aber wir wissen auch wo wir ansetzen müssen.“

Früher Rückstand

Bereits früh waren die Lübecker durch einen Straftritt mit 3:0 in Front gegangen (4.). Dann erhöhten sie nach einem sehenswerten Angriff zum ersten Versuch auf 10:0 (8.). Die gastgebenden Löwen wehrten sich zwar nach Kräften, aber die über alle 15 Spielerpositionen ausgeglichen besetzten Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken.

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Deren südafrikanischer Verbinder sowie zahlreiche Ballgewinne in der Gasse machten die Angriffsbemühungen der Northern Lions nicht leichter. Auch gelang es den Gastgebern nicht, ihr schnelles Spiel der Hintermannschaft zu organisieren. „Die Lübecker hatten offensichtlich unser Spiel sehr gut analysiert und attackierten die schnellen Innendreiviertel sehr aggressiv“, erläuterte Lions-Betreuer Hans-Hermann Ammermann.

Vor den Augen der Rasteder Bezirksliga-Fußballer mussten die Platzherren zur Pause einen 0:22-Rückstand quittieren. Die vielen Angriffsbemühungen der Lions zum Ende der ersten Halbzeit waren allesamt kurz vor der Mallinie der Lübecker gescheitert.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber zwar die feldüberlegene Mannschaft, aber es misslang, gewonnene Bälle von den Kontaktpunkten schnell und weit in die Dreiviertelreihe zu spielen. So kam es wie es kommen musste: Die Lübecker gewannen wieder die Oberhand und dominierten das Spiel. Zum Ende führten nur ein Versuch von Georg Folgner und eine Erhöhung von Birger Ammermann zu Zählbarem auf Lions-Seite, während die Lübecker noch drei weitere Versuche legen konnten.

Goldene Ananas

„Nach einer tollen Saison und mannschaftlich geschlossenem Auftreten in allen Spielen, bleibt zum Ende offensichtlich wohl nur die goldene Ananas“, bedauerte Hans-Hermann Ammermann. Spielertrainer Claas Ammermann blickte bereits auf das nachfolgende Auswärtsspiel in Hamburg: „Am Sonntag gegen St. Pauli wollen wir die Saison erfolgreich beschließen, um dann am 10. Juni in Rastede einen tollen Saisonabschluss bieten.“

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