Varel Die Northern Lions haben im Vareler Waldstadion wieder erfolgreich ihre Krallen ausgefahren. Trotz einiger verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle besiegten die gastgebenden Löwen im letzten Heimspiel der Hinrunde der Rugby-Regionalliga Nord den Hamburg Exiles RFC hochverdient mit 52:7 Punkten. Durch diesen Erfolg schoben sich die Lions auf den vierten Tabellenplatz vor, der am Ende der regulären Saison zur Teilnahme an den Playoffs der Regionalliga Nord berechtigt.

Erfolgreiche Revanche

Zugleich nahmen die Akteure aus Varel, Rastede und Oldenburg gegen die Hansestädter erfolgreich Revanche für die 12:44-Hinspielpleite. Besonders der Sturm, der bei der vorherigen 0:24-Niederlage bei Spitzenreiter Kiel noch etliche Probleme hatte, zeigte sich gegen Exiles stark verbessert. Bereits in der 8. Minute schlug es erstmals im Malfeld der Gäste ein: Alexander Berwing konnte einen schnellen Angriff erfolgreich zum 5:0 abschließen. Die Erhöhung setzte Claas Ammermann neben die Goalstangen.

Diese Führung beflügelte die Gastgeber förmlich, denn schon zwei Minuten später lief Radu Dragomir zum 12:0 für die Lions ein. Allmählich versuchten auch die Hamburger, ins Spiel zu kommen und starteten einige Angriffe, aber die Verteidigung der Platzherren erwies sich überaus sattelfest und ließ den Gegner ein ums andere Mal scheitern.

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Dann schaltete sich der Zweite-Reihe-Stürmer der Lions, Peter Wolf, in einen Angriff ein und tankte sich an der Außenlinie zum umjubelten 17:0 durch (22.). Die Erhöhung aus schwieriger Position verpasste Ammermann. Es dauerte zwölf Minuten, bevor die Lions zu weiteren Punkten kamen: Der 18-jährige Eckdreiviertel Max Starliper, gebürtiger US-Amerikaner, war auch von vier Verteidigern der Exiles nicht zu stoppen und legte den Ball zum 22:0 ab. Jetzt traf auch Ammermann, er verwandelte die Erhöhung sicher zum 24:0 für die Lions. Nach einem Straftritt wegen eines technischen Fouls der Lions konnten die Gäste quasi mit dem Halbzeitpfiff durch einen erhöhten Versuch auf 24:7 verkürzen.

Nach der Pause begannen die Lions unverständlich nervös. Es mehrten sich die Handlingsfehler, unnötige Ballverluste durch schlecht gespielte Pässe und Fangfehler prägten das Spiel. Aber auch der Exiles RFC konnte die Chancen nicht umsetzen, da die glänzend arbeitende Abwehr der Löwen weiterhin kompromisslos tackelte.

So dümpelte das Spiel knappe 20 Minuten vor sich hin, ohne große Chancen für die Hamburger oder Gastgeber – bis zur 57. Minute, als sich Thade Hobbensiefken mit seinem Versuch zum 29:7 in die Scorerliste eintrug. Ammermann verwandelte die Erhöhung sicher für die Löwen.

Danach nahmen die Gastgeber das Heft wieder in die Hand und liefen Angriff um Angriff gegen den RFC. In der 66. Minute konnte wieder Max Starliper die gegnerische Abwehr überwinden und seinen zweiten Versuch zum 36:7 ablegen, den Ammermann zum 38:7 problemlos erhöhte.

Widerstand gebrochen

Von diesem Zeitpunkt an war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen, es ging nur noch um Schadensbegrenzung. Fünf Minuten später durchbrach Paul Schröder allerdings die gegnerische Verteidigung zu weiteren fünf Punkten, Ammermann erhöhte auf 45:7. Jetzt hatten die Gäste nichts mehr zuzusetzen. Nach einem feinen Spurt von der Mittellinie an konnte Ammermann alle Verteidiger hinter sich lassen und lief zum letzten Versuch dieser Partie ein, den er selbst zum 52:7-Endstand erhöhte.

„Diesmal haben wir ein prima Rugbyspiel gesehen“, bilanzierte Uwe Stein vom SC Varel nach der Partie. „Die Northern Lions sind eine klasse Mannschaft, in der die Chemie stimmt.“ Es gebe zwar noch einigen Optimierungsbedarf, aber auch das werde das Team schaffen. Das letzte Spiel vor der Winterpause absolvieren die Lions am Sonntag, 23. November, beim FC St.Pauli, der mit nur einem Punkt Vorsprung auf Platz drei der Tabelle rangiert.

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