Varel /Bremen Mit einem klassischen Fehlstart sind die Rugbyspieler der Northern Lions in die Rückserie der Regionalliga Nord gestartet. Der Tabellendritte unterlag bei Union 60 Bremen mit 17:36.

Der Tabellendritte konnte die Ausfälle von Tade Hobbensiefken, Michael Böning, Alexander Berwing, Dirk Ludwig, Damien Lewis, Martin Baller, Paul Schröder, Marco Ippen, Christian Mann, Henning Mettler, Kreedo Wihapi, Finn und Martin Sander nicht kompensieren. Die krankheits- und berufsbedingten Ausfälle waren aber nicht der Hauptgrund der Niederlage.

Das in den letzten Spielen angesichts der vielen guten Leistungen angesammelte Selbstvertrauen ließ die Mannschaft zunächst nie am Erfolg zweifeln. Anfangs konnten die ehemaligen Zweitligaspieler aus Bremen das Spiel offen gestalten. Es sah zu Beginn nicht danach aus, als ob die Lions das Spiel verlieren würden.

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Als die Bremer in der 20. Minute in Führung gingen und diese in der 26. Minute auf 12:0 ausbauen konnten, glaubten die Lions, dass man durch den Versuch von Peter Wolf in der 35. Minute den Hebel doch noch umlegen könnte. Doch dazu kam es nicht, denn die Leistung der Lions wurde nicht besser. So bauten die Bremer ihre Führung bis zur Halbzeit auf 19:5 aus.

Nach einer deutlichen Ansprache zur Halbzeitpause schienen die Lions zunächst besser ins Spiel zu kommen. Claas Ammermann lief in der 48. Minute zum 19:10 ein und sein Bruder Birger schaffte die Erhöhung zum 19:12. Die mitgereisten Zuschauer waren nun guter Hoffnung, jetzt das wahre Gesicht der Lions zu sehen.

Doch die prompte Antwort der Bremer ließ nicht lange auf sich warten. Bereits drei Minuten nach dem Versuch der Northern Lions konnten die Hansestädter den alten Abstand durch Versuch mit Erhöhung wieder herstellen. Zwar konnte Peter Wolf in der 71. Minute erneut zum Versuch einlaufen, doch konterten die Bremer mit Versuchen in der 75. und 80. Minute und konnten am Ende den verdienten Sieg mit 36:17 für sich verbuchen.

„Es ist nicht das Ende einer phänomenalen Serie, die ich beklage, sondern es ist uns einfach nicht gelungen, an unsere Grenzen zu gehen und den Bock umzustoßen“, resümierte Lions-Spielertrainer Birger Ammermann. „In keiner unserer Aktionen haben wir 100 Prozent erreicht. Weder in der Einstellung, noch in der persönlichen Leistung, noch in der Mannschaftsleistung“, ergänzte Mannschaftsführer Stefan Lepping.

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