Varel Sie gingen gegen den Favoriten mit viel Biss zur Sache, kämpften und rackerten bei ihrer Heimpremiere – und standen am Ende doch mit leeren Händen da: Die Regionalliga-Rugbyspieler der Northern Lions unterlagen am Sonntag im Vareler Waldstadion DSV 1878 Hannover II mit 7:17. Insbesondere bei den Standards wie Gedränge und Gasse konnten die Spieler aus Varel und Rastede ihrem Gegner diesmal nicht das Wasser reichen.

Dabei waren die Akteure um Spielertrainer Claas Ammermann hochmotiviert in die Partie gegen die Bundesligareserve gegangen. Und in den ersten 30 Minuten konnten die Lions das Spiel nicht nur ausgeglichen gestalten, sondern hatten vor guter Zuschauerkulisse durchaus die Chance, Punkte zu erzielen. Allerdings waren es diesmal besonders die Gassen aufseiten der Platzherren, die nicht wie gewohnt funktionierten.

Ohne diese kontrollierten Ballgewinne war es schwierig, zu zwingenden Aktionen zu kommen. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Gäste selbst zu Punkten kommen würden. In der 35. Minute war es soweit: Der Durchbruch einer der wuchtigen Stürmer aus der Landeshauptstadt brachte den ersten Versuch, der mit 0:5 aus Sicht der Northern Lions zugleich auch den Pausenstand bedeutete.

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Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gastgeber. So konnten die Löwen nach einer guten Aktion der Dreiviertelreihe den Angriff durch Alexander Berwing mit einem Versuch abschließen. Die Erhöhung durch Birger Ammermann bedeutete sogar die 7:5-Führung.

Doch ein erneuter Durchbruch der 78-Stürmer brachte den Favoriten wieder in Front – 10:7 (50.). Die Lions mobilisierten alle Kräfte. Jedoch spielten sie an den Kontaktpunkten nicht immer regelkonform – so gab es immer wieder Straftritte gegen die Heimmannschaft. Außerdem wurden die Standards weiterhin nur mäßig ausgeführt. So war der Sieg des Teams aus Hannover spätestens nach dessen Versuch in der 69. Minute mit anschließender Erhöhung eine klare Sache.

„Trotz der Niederlage haben wir ein gutes Spiel abgeliefert“, bilanzierte Ammermann. „Das unbefriedigende Ergebnis kam vor allem durch die an diesem Tage nicht funktionierenden Standards und das nicht regelkonforme Spiel an den Kontaktpunkten zustande.“ An beiden Dingen werde man in den nächsten Trainingseinheiten intensiv arbeiten, um es am Sonntag im Spiel bei Union 60 Bremen besser zu machen.

Hannovers Trainer-Duo Jannis Schax und Steven Bouajila bescheinigte dem Heimteam eine gute Leistung. „Wenn es gelingt, die Gassen und das Gedränge zu verbessern, dann sind die Northern Lions ein starkes Team“, betonte Schax: „Es war ein klares Spielsystem erkennbar, wenngleich es durch die mangelnden Standards nicht immer zum Erfolg führte.“

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