JEVER Mit der dritten 0:9-Niederlage in Folge haben sich die Tischtennisspieler des MTV Jever aus der Zwei-ten Bundesliga verabschiedet. Gegen Union Velbert unterlag das Friesen-Sextett in eineinhalb Stunden Spieldauer deutlich und erzielte dabei lediglich fünf Satzgewinne. Abermals verzichten musste der Absteiger in die Oberliga auf Alexandru Petrescu, der somit auch nicht an seiner Verabschiedung teilnehmen konnte. Es war nunmehr die sechste Begegnung der Marienstädter ohne die nominelle rumänische Nummer zwei.

Wie zuletzt gegen Dortmund und Bergneustadt sprang Dennis Höpner aus der Bezirksoberliga als Ersatzmann in die Bresche. Zudem war Marco Tuve wieder dabei, der nach seiner erneuten Hand-Operation zwar zurück in den Kader gekehrt war. Die bisherige Regeneration ließ eine Vollbelastung jedoch noch nicht zu, so dass er seine Einzel- und Doppelpartien kampflos abgab.

Am Ende wurde das Sportliche aber zur Nebensache degradiert – das letzte Saisonspiel in der zweithöchsten deutschen Spielklasse stand nämlich eindeutig im Zeichen des Abschieds und des Wiederaufbaus. „Wir haben Robert Giebenrath und Spitzenspieler Jacek Wandachowicz verabschiedet. Das fiel uns nicht leicht“, erklärte Teammanager Torsten Hinrichs. „Aber gerade bei Jacek war es nicht zuletzt auch eine Frage der Vernunft, denn für die Oberliga ist er einfach zu stark.“ Künftig schlägt der 32-jährige Pole in der Regionalliga für den Aufsteiger DJK Biederitz (Sachsen-Anhalt) auf. Sechs Spielzeiten lang hatte Wandachowicz die sportlichen Geschicke des MTV Jever maßgeblich geprägt und nicht eine seiner 122 Partien für den MTV versäumt.

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Laut Hinrichs müssen die treuen Fans indes in Zukunft auf Leistungssport nicht verzichten: „Auch in der Oberliga wird attraktives Tischtennis geboten.“ Als Neuzugang hat der MTV bereits den mehrfachen früheren Landesmeister Philipp Flörke von BW Langförden präsentiert.

„Wir freuen uns, in Philipp unseren Wunschspieler im Team zu haben, der uns in jeder Hinsicht verstärken wird. Besonders schön ist hierbei, dass er auch unsere Trainingsgruppe mehrfach in der Woche bereichert, so dass wir es kaum erwarten können, dass es bald wieder losgeht“, so Thorsten Hinrichs abschließend zum Neuzugang.

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