Zetel /Jever Im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga sind die erhofften Befreiungsschläge am Wochenende aus friesischer Sicht ausgeblieben.

Frauen: HG Jever/Schortens - HSG Delmenhorst 24:27. Wieder hatte die Mannschaft von HG-Trainer Markus Dröge kämpferisch alles gegeben, doch auch in diesem Kellerduell stand sie am Ende mit leeren Händen da. Durch die bereits achte Niederlage in Folge sind die Jeverländerinnen nun punktgleich mit dem Tabellenvorletzten FC Schüttorf (8:18).

Zu Beginn hatte das HG-Team mit seiner 6:0-Abwehr Probleme, den Rückraum der Gäste in den Griff zu bekommen. Nach einer Umstellung auf eine defensive 5:1-Formation wurde es besser. Dank eines Treffers von Nicolett Lehmann verkürzten die Gastgeberinnen, bei denen Torhüterin Sandra Möhlmann und Malinka Muschick wegen einer Erkrankung nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren, mit dem Pausenpfiff auf 11:12.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst hin und her. Angeführt von der bärenstarken Imke Diefenbach und der agilen Kathrin Busalski, agierte die HG bis zum 19:20 (43.) auf Augenhöhe. Doch dann sollte im Angriff fünf Minuten lang kein Tor mehr gelingen, und die Delmenhorsterinnen sorgten mit einem 5:0-Lauf für die Vorentscheidung (24:19). „Zurzeit ist bei uns der Wurm drin, die Mädchen brauchen jetzt einfach mal ein Erfolgserlebnis“, bilanzierte HG-Betreuerin Birgit Graalfs. „Aber wir lassen die Köpfe nicht hängen.“

Männer: HSG Neuenburg/Bockhorn - TS Hoykenkamp 26:36. „Zu wenig Entlastung von der Bank und eine unglücklich agierende Abwehr ließen nicht mehr zu“, analysierte der wegen einer Verletzung zum Zuschauen verdammte Florian Prill die elfte Saisonniederlage des Schlusslichts. Der HSG-Torwart gab sich aber trotzdem kämpferisch im Abstiegskampf: „Den Kopf in den Sand stecken wird die Mannschaft dennoch nicht und gegen Bohmte wieder alles geben.“

Gegen den Verbandsliga-Absteiger aus Hoykenkamp hatten sich die Friesländer mehr erhofft, doch die zuletzt starke Defensive versagte an diesem Tag komplett, so dass sie trotz ansteigender Form im Angriff diesmal leer ausgingen. Wieder hatte Trainer Bernd Frosch dabei improvisieren müssen, denn in Volker Kube, Carsten Grimm (beide erkrankt), Henning Wuttke, Nils Stulke, Florian Prill, Daniel Köhler (alle verletzt – Letzterer mit Verdacht auf Kreuzbandriss) fehlten gleich sechs Spieler, die auf ihren Positionen schmerzlich vermisst wurden. Einzig positiv in dieser Hinsicht war die Tatsache, dass Jochen Silk erstmals nach langer Zwangspause nicht nur vom Siebenmeterstrich, sondern auch spielerisch mitwirken konnte.

Dennoch konnte die HSG das Spiel nur bis zum 5:6 offen gestalten, ehe Hoykenkamp schon zur Pause auf 19:13 davonzog. Angeführt von Silk und Kreisläufer Tobias Kache, die nach monatelanger Pause überraschend gut harmonierten, kämpfte sich die HSG nach dem Seitenwechsel noch einmal auf 18:22 heran. Doch beim 21:31 war der Drops bereits gelutscht.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.