JEVER Jeweils eine knappe Niederlage einstecken mussten die Landesliga-Handballerinnen der HG Jever/Schortens und der HSG Neuenburg/Bockhorn am vorletzten Spieltag. Am nächsten Wochenende kämpfen beide Teams im direkten Duell um den vierten Tabellenplatz.

TuS Lemförde – HSG Neuenburg/Bockhorn 23:21. Durch vier Tore von Anika Steinmetz gingen die Gäste mit 4:0 in Führung, gerieten aber anschließend unter Druck, und Lemförde zog zum 7:5 vorbei. Bis zur Pause erspielten sich die Südfriesländerinnen aber eine knappe 11:10-Führung, hielten sich in der zweiten Spielhälfte aber nicht an die Vorgaben ihres Trainers Maik Radig. „Auch die technischen Fehler häuften sich unverständlicherweise“, so HSG-Vorsitzender Wolf-Rüdiger Temp. Die Gastgeberinnen trumpften dagegen – mit dem Abstiegsgespenst im Nacken – mächtig auf, zogen auf 15:12 davon und verwalteten diese Führung bis zum Schluss.

Eine Topleistung bot wiederum Anika Rull im Tor der Neuenburgerinnen. Sie verhinderte mit zahlreichen Paraden eine deutlich höhere Niederlage. Letztlich machte sich bei der HSG das Fehlen einiger Spielerinnen bemerkbar, wodurch man die Mittelposition nicht richtig besetzen konnte.

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HSG Neuenburg/Bockhorn: Rull, Wiedenhöft – Nieland 2 Treffer, Zimmermann 2, Siekmann 1, A. Steinmetz 10/3 Siebenmeter, K. Steinmetz 5, von Stein, Stechow 1, Theilen, Janßen.

HG Jever/Schortens – SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn 29:31. Die Gastgeberinnen starteten gut in das letzte Saison-Heimspiel und gingen zunächst 6:2 (10. Minute) in Front. Nach einer Auszeit kämpften sich die Gäste aber wieder auf 6:6 heran und hielten das Spiel anschließend offen.

Nach der 17:16-Halbzeitführung der HG-Auswahl übernahm Friedrichsfehn danach das Kommando. Die Ammerländerinnen nutzten fast jeden Fehler der HG, um bis zur 42. Minute auf 22:18 davonzuziehen. Bei der HG lief sowohl im Angriff, wie auch in der Abwehr kaum noch etwas zusammen. Man konnte den Vorsprung der SG zwar mehrmals verkürzen, kam aber nie zum Ausgleich.

Insbesondere Kim von Aschwege machte der HG das Leben schwer. „Ihr gelang fast alles“, meinte HG-Betreuerin Birgit Graalfs über die SV-Spielerin, die 16 Treffer (davon nur vier durch Siebenmeter) erzielte. Trotz des Sieges stehen die Ammerländerinnen aber als Absteiger aus der Landesliga fest.

HG Jever/Schortens: Bergmann, Möhlmann – Graalfs 7 Treffer/2 Siebenmeter, Pannen 7, Müller 4/3, Berger 1, Post, Wasilewski 2, Diefenbach 8, Meinke, Möllmann.

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