NEUENBURG Das Jubiläumsturnier wurde nur kurzzeitig von Regenschauern gestört. Einige Mannschaften haben bereits für die 61. Auflage ihr Kommen angekündigt.

von Friedhelm m.-düring

und Hans-h. Schrievers

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Allerbeste Laune hatten die Organisatoren des 60. Neuenburger Handball-Pfingstturniers. Nach dem Regen zum Turnierauftakt verbesserte sich das Wetter auf der „Urwald-Kampfbahn“ von Minute zu Minute. Die rund sechsmonatige Vorbereitungszeit des neunköpfigen „Orga-Teams“ mit Anja und Ralf Sies, Matthias von Hertell, Matthias Kraul, Thomas und Petra Kamps, August Vater und Florian Prill hatte sich gelohnt. 79 angemeldete Mannschaften bedeuteten Teilnahmerekord. Nur die „Hagen-Pirates“ traten während des Regens am Sonnabend die Heimreise an.

„Ich lasse mir stets den Wetterbericht auf meinen Rechner übermitteln“, sagte HSG-Vorsitzender Wolf-Rüdiger Temp. „Es ist allerdings schwer, weit gereisten Gästen zu verdeutlichen, dass sich die Wetterverhältnisse bei uns relativ schnell verändern“, brachte er ein gewisses Verständnis für die Mannschaften auf, die ungläubig den zunächst wolkenverhangenen Himmel über Neuenburg betrachteten. „Zwei Mannschaften sind am Sonnabend nicht angereist“, so Anja Sies, eine der Organisatorinnen, über die zu berücksichtigenden Ausfälle. Wiederum mit 60 Teams ein großes Teilnehmerfeld verzeichnete die Spielklasse der Handballerinnen, die auf Kreisebene aktiv sind. Nachdem zunächst in vier Gruppen die Sieger ermittelt wurden, trafen die besten Teams dann im Halbfinale aufeinander. Die SG STV VfL Wilhelmshaven unterlag gegen die SG Ihrhove 07, während auf dem anderen Spielfeld die SG TMBW Berlin gegen die „Jade(busen) Wunder“ aus Varel den Kürzeren zog. Die Berlinerinnen sicherten sich anschließend

den dritten Platz durch einen 7:1-Sieg über die SG STV VfL Wilhelmshaven. Der Turniersieg ging an die Varlerinnen, die gegen die Ostfriesinnen mit 5:2 gewannen.

Bei den Handballern mit einer Spielstärke „höchste Kreisspielklasse“ schafften zwei Vareler Teams den Einzug ins Halbfinale. Am Ende setzte sich die Mannschaft „Varel Indians II“ mit 6:2 gegen den PSV Tegel Berlin II durch. Auf dem dritten Platz landete der TV „Lecker Fischbrett II“ aus Varel, der die SG Friedrichsfehn-Petersfehn mit 7:1 besiegte. Die Ammerländer blieben somit ohne Geldpreis für die Mannschaftskasse.

Die Frauen-Oberligamannschaft der HSG Neuenburg-Bockhorn sicherte sich am Sonntag das höchste Preisgeld. Die Radig-Schützlinge gewannen das Turnier vor der HSG Varel, dem TSV Bemerode und dem TSV Helmstedt. Die „Varel Dynamites“ beendeten das Männerturnier am zweiten Turniertag als Sieger. Im Endspiel wurde der TV Angermund besiegt. Ohne Geldprämie blieben die Aktiven aus Oldenburg, die unter der Bezeichnung „Los Mercenarios“ antraten. Sie verloren das kleine Finale gegen den PSV Tegel Berlin.

„Nicht nur der sportliche Teil verlief in diesem Jahr sehr fair, sondern auch die Abendveranstaltung fanden in einer sehr angenehmen Atmosphäre statt“, freute sich Matthias Kraul vom HSG-Organisationsteam. „Wir haben in diesem Jahr einige Veränderungen vorgenommen, die sofort Wirkung gezeigt haben“, fügte er hinzu. „Für viele Teams hatte unser Turnier in diesem Jahr einen besonderen Stellenwert“, stellte er fest. „Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Bereits jetzt haben einige Teams ihr Kommen für das nächste Turnier angekündigt“, so Florian Prill.

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