SCHORTENS Eigentlich sollte der Trainer der Landesklassen-Handballer der SG Schortens, Axel Wolf, nach der 26:29-Niederlage gegen den Meisterschaftsmitanwärter HSG Friedeburg-Burhafe betrübt sein. Wolf wirkte nach dem Abpfiff vielmehr sehr zufrieden. „Mit einem kleinen Kader wurde ein sehr gutes Ergebnis erreicht“, lobte er seine Mannschaft. Wer vor dem Spiel von einem knappen Spielausgang gesprochen hätte, hätte von mir keine Zustimmung erhalten“, ging Wolf auf die schwierige personelle Situation bei der SG Schortens ein.

Personelle Sorgen

Es fehlten Robert Nicolai, Daniel Schönbohm, Florian Preiß und Enno Bruhnken. „Im Spiel wurde deutlich, dass uns ein Spielmacher fehlt“, nannte Wolf einen besonderen Mangel. „In der entscheidenden Phase dieses Spiels so um die 52. Minute herum mussten wir zwei schnelle Gegentore hinnehmen, weil wir keinen Akteur auf dem Feld hatten, der ruhig unsere Aktionen lenkte“, führte er aus.

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Hohes Tempo

Die Schützlinge von HSG-Coach Jörg König hatten im früheren jeverschen Oberligaspieler Markus Dröge einen „schnellen Pfeil“, der in der Schlussphase von den Fehlern der Schortenser profitierte. „Ihn haben wir nicht in den Griff bekommen“, nannte Wolf einen weiteren Grund für die Niederlage.

Die etwa 100 Zuschauer hatten nach wenigen Minuten den späteren Sieger ausgemacht. Die Gäste begannen schnell und konzentriert und erspielten sich einen Vier-Tore-Vorsprung. „Bis zur Pause haben wir uns aber nach und nach wieder herangekämpft“, freute sich Axel Wolf. „Die Friedeburg entführten beim Halbzeitpfiff nur noch mit einem Treffer“, ging er auf die positive Spielentwicklung ein. Auch lange Zeit in der zweiten Halbzeit erlebten die Zuschauer ein recht gutes Landesklassen-Punktspiel. 24:24 lautete der Spielstand in der 52. Min.. Die Gäste nutzten zunächst zwei Fehler der Hausherren zur 26:24-Führung. „Diesen Vorsprung verteidigten sie bis zum Abpfiff“, ging Wolf auf die größeren personellen Alternativen des Gegners ein. Die HSG-Torschützen Dröge (8), Bolz (6), Behrend, Müller und Sörensen (je 4) prägten mit ihren Aktionen das Spiel der HSG Friedeburg-Burhafe.

Spielstände: 2:6, 13:15, 16:16 (Halbzeit), 24:24, 24:26, 26:29 (Endstand).

Schortens: Rolf Neuhaus im Tor (er wehrte zwei Strafwürfe ab), Tim Klarmann (2), Florian Kaiser (7), Patrick Mischke (2), Zeno Krause (4), Stefan Klarmann, Torben Buschmann (3), Kai Böttcher (7) und Roman Grimm (1).

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