Schortens Bestens besucht war wieder das größte breitensportliche Ereignis im Gerätturnen in Friesland. So nahmen am Kreisturnwettkampf in der Schortenser Sporthalle an der Beethovenstraße an beiden Veranstaltungstagen 185 Mädchen und 27 Jungen Jungen aus acht Vereinen des ausrichtenden Turnkreises Friesland teil. Die Titelkämpfe wurden bereits zum 31. Mal für die Mädchen und zum 26. Mal für die Jungen ausgetragen.

„Diese hohe Zahl an Turnerinnen und zeigt deutlich, dass das Gerätturnen zumindest bei den Mädchen eben keine Trendsportart ist, sondern Bestand hat“, bilanzierte Reinhard Milter, Chef-Organisator und Fachwart für Gerätturnen. „Die Situation bei den Jungen bereitet mir allerdings ein wenig Sorge. Die Teilnehmeranzahl beim Wettkampf, aber auch in den Vereinen selbst, ist ständig rückläufig. Das Gegensteuern gestaltet sich aus verschiedensten Gründen zunehmend schwieriger“, bedauert der Schortenser.

Groß war der Beifall der zahlreichen Zuschauer auf der gut besetzten Tribüne bereits beim Einmarsch der jungen Aktiven in ihren schmucken Turnanzügen. Auch Schortens’ stellvertretende Bürgermeisterin Anne Bödecker und die Erste Vorsitzende des Turnkreises Friesland, Andrea Heyna, zeigten sich erfreut von der großen Resonanz.

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Für die Bewertung der Leistungen der Aktiven waren 20 Kampfrichter im Einsatz, die eine gerechte und faire Beurteilung der Leistungen gewährleisteten. Anhand ihrer Noten ergab sich dann die Einzelwertung in den jeweiligen Jahrgängen. Außerdem wurde bei den Jungen und Mädchen wie immer ein Vereinssieger gekürt. Für die Platzierungen ihrer Turnerinnen und Turner bekamen die entsendenden Vereine Punkte in der Skala von 1 bis 10.

Bei den Jungen starteten in der A-Klasse diesmal nur noch zwei Vereine (TuS Glarum und Heidmühler FC) sowie zwei Vereine in der S-Klasse – der TuS Oestringen als friesischer und der WTB als Gastverein. Die Medaillenplätze in der A-Klasse waren am Ende gut gemischt unter den Vereinen. Der Vereinspokal ging zum vierten Mal in Folge an den HFC, der in Luca Haake (HFC) mit 29,25 Punkten auch den besten Einzelturner stellte.

In der S-Klasse turnten die Leistungsturner des TuS Oestringen allein, traten jedoch in den einzelnen Jahrgängen gegeneinander an. Der Vereinspokal S-Klasse ging in diesem Falle selbstverständlich an die TuS-Turner. Malte Eden war am Ende der beste Turner mit 51,10 Punkten.

Bei den Mädchen wurde am ersten Tag in der A-Klasse geturnt. 137 Nachwuchs-Turnerinnen aus neun friesischen Vereinen – TuS Glarum, HFC, TuS Sillenstede, TuS Oestringen, Vareler TB, TV Bockhorn, MTV Jever, TuS Sande, GG Roffhausen – sowie und zwei Gastvereinen (WSSV und Ellerbeker TV) traten zum Kampf um Plätze und Medaillen gegeneinander an. Auch dort ergab sich ein durchweg buntes Bild bei der Siegerehrung, denn alle Vereine waren ungefähr gleichmäßig auf den Treppenplätzen vertreten.

„Für mich als Kreisfachwart ist das eine schöne Situation, alle Wettkampfvereine gleich gut vertreten zu sehen, wenn die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen in etwa gleichmäßig unter den Teilnahmevereinen aufgeteilt sind“, betonte Milter.

Die höchste Punktzahl aller Turnerinnen (48,30) erreichte Melina Hoyer vom TuS Sande. In der Vereinswertung gelang es diesmal dem MTV Jever, den begehrten Pokal nach Hause zu holen. Der Traute-Breckwoldt-Pokal, dem ein anderer Berechnungsmodus zugrunde liegt, wurde zum dritten Mal ausgeturnt und ging wieder an den TuS Sande.

Am Sonntag ging die S-Klasse der Mädchen mit 48 Turnerinnen aus den vier Schortenser Vereinen TuS Sillenstede, HFC, TuS Glarum und TuS Oestringen an den Start. Auch dort konnten alle Vereine ein gutes Leistungsbild ihrer Mädchen feststellen und ein positives Fazit ihrer Trainingsarbeit ziehen. Milter: „Vor den Augen der Kampfrichterinnen bewiesen die Turnerinnen, dass sie sich zielgerichtet auf diesen Wettkampf vorbereitet haben, denn der Leistungslevel hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert.“ Der Vereinspokal ging bereits zum vierten Mal hintereinander an den TuS Oestringen. Carlotta Marahrens vom TuS Oestringen verließ als beste Einzelturnerin (42,10 Punkte) die Geräte.

„Die wiederum zahlreich erschienenen Eltern, Zuschauer und Freunde des Turnsports sparten nicht mit wohlwollendem Beifall, vor allem bei der Siegerehrung“, freute sich Milter. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde, und die drei Erstplatzierten eines Jahrganges wurden mit Medaillen belohnt. „Freudige Gesichter bei der Siegerehrung waren der Lohn für das Orga-Team und die Gewissheit, dass auch im nächsten Jahr dieser Wettkampf im Reigen der Turnkreisveranstaltungen nicht fehlen wird“, betonte Milter abschließend.

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