ALTJüHRDEN Bittere Erkenntnis für die Zweitliga-Handballer und die Verantwortlichen der HSG Varel: Spannung bis zum Abpfiff reicht offenbar nicht mehr aus, um die Ränge in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden zu füllen. Zum Heimspiel gegen den HC Empor Rostock wurden 560 Zuschauer registriert. Diese Minuskulisse heizte die Diskussion über das jeweilige „Veranstaltungspaket“ in Altjührden an.

Wenn es die sportlichen Leistungen der Vareler Mannschaft nicht sind (vielmehr wird von den Besuchern, aber auch von der sportlichen Konkurrenz immer wieder der hohe Ausbildungsstand der jungen Vareler Spieler unter der Leitung von Trainer Peter Kalafut gelobt), dann muss die Ursache in anderen Bereichen gesucht werden. Sicherlich standen die ersten adventlichen Veranstaltungen am Sonnabend in Konkurrenz zum Spiel in Altjührden. Aber bei dem allwöchentlichen reichhaltigen Angebot an „Events“ in der Region gehört diese Auseinandersetzung bereits seit längerer Zeit zur Betrachtung der Vareler. Wie sagte am Sonnabend ein eingefleischter HSG-Fan: „Seit Jahren erleben wir hier den gleichen Ablauf. Auch im Umfeld hat sich für den interessierten Zuchauer nicht viel verändert. Der Verein versucht mit vielen ehrenamtlichen Helfern den Rahmen zu gestalten“. Offenbar sind inzwischen andere Veranstaltungen für den Besucher attraktiver geworden. Erstmals in dieser Saison war Varels Bürgermeister

Gerd-Christian Wagner mit Ballspende in der Halle. Der aktive Handballschiedsrichter zeigte sich ebenfalls von der „hohen Spielkultur“ der Gastgeber beeindruckt. Trainer Peter Kalafut fasste nach dem Abpfiff seine Eindrücke wie folgt zusammen: „Es war ein schweres Spiel. Die Mannschaft hat Moral bewiesen und insbesondere in der zweiten Halbzeit an den Sieg geglaubt. Ich freue mich für die Mannschaft“.

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Durch den Heimsieg gegen Rostock überflügelten die Vareler ihre Gäste in der Tabelle. Sie rückten auf den achten Tabellenplatz vor. Am kommenden Sonnabend reisen die Friesländer zum TSV Altenholz, der in Wilhelmshaven eine knappe 31:32-Niederlage einstecken musste. Hier soll der Aufwärtstrend der HSG weiter fortgesetzt werden.

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