Jever Ein Hauch von Olympia wehte bei Kreisentscheid Friesland aus Anlass der bundesweit ausgetragenen Mini-Meisterschaften im Tischtennis durch die Sporthalle des Mariengymnasiums. So erfolgte der Einmarsch der Mädchen und Jungen mit den entsprechenden Vereinsschildern im Takt zur Musik. Gastgebender Verein der bereits 36. Auflage für Mädchen und Jungen, die noch nicht am regulären Spielbetrieb teilnehmen, war der MTV Jever unter der Regie des Mini-Beauftragten Dieter Jürgens.

„Die Teilnehmerzahl von 42 Minis ist positiv zu betrachten, zumal es zehn Kinder mehr als im Vorjahr waren“, erläuterte Jürgens: „Allerdings ist zu vermerken, dass der MTV Jever mit 20 Minis fast die Hälfte aller Teilnehmer stellt.“ Insgesamt nahmen acht Vereine teil. Als Gastverein trat der TuS Spohle an, da im Nachbarkreis Ammerland meistens kein Kreisentscheid stattfindet.

Zwei Neuerungen wurden in diesem Jahr in Jever getestet, damit die Kinder mehr Begegnungen austragen können und nicht bereits nach zwei, drei Spielen nur noch zusehen oder bereits nach einer Stunde nach Hause fahren müssen. Zusätzlich zur Endrunde nach den Gruppenspielen wurde auch eine Trostrunde ausgespielt. Zudem wurden in der K.o.-Hauptrunde alle Plätze ausgespielt. Somit kamen alle Minis in den Genuss von fünf bis sechs Spielen.

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In den Vorrunden wurden zunächst zwei Gewinnsätze gespielt. In den K.o.-Runden drei Gewinnsätze. Zweimal kamen die Sieger aus Jever. Einmal aus Cleverns und einmal aus Sillenstede.

In der jüngeren Altersgruppe der Jungen (Jahrgänge 2010 und jünger) gewann der jüngste Teilnehmer aus Jever, Friedrich Fries. Der Sechsjährige vom MTV siegte im Endspiel gegen Andreas Batruch (MTV) mit 3:0. Im gesamten Turnier gab Fries nur einen Satz im Viertelfinale ab. Den Bronzeplatz belegte Maximilian Koch (MTV). Im Spiel um Platz drei siegte er gegen Martin Nguyen Minh Khang (MTV) mit 3:1 Sätzen.

In der älteren Altersgruppe der Jungen (Jahrgänge 2008/ 2009) gewann Jeremy Müller von der SG Cleverns-Sandel gegen Matthias Kutzner vom MTV mit 3:1 Sätzen. Luis Ostendorf vom Vareler TB erspielte sich den Bronzeplatz gegen Jano Bruhnken vom MTV mit 3:0 Sätzen.

Bei der jüngeren Altersgruppe der Mädchen (Jahrgänge 2010 und jünger) dominierte Emma Grimpe vom TuS Sillenstede das Turnier. Ohne Satzverlust gewann sie alle ihre Spiele. Das Finale dominierte sie mit 11:6, 11:4, 11:4 gegen Madeleine Kutzner von der SG Cleverns-Sandel. Den Bronzeplatz holte sich Alia Nickel (TuS Sillenstede) mit 3:0 Sätzen gegen Rieke Hobbiesiefken (TuS Spohle).

Bei den älteren Mädchen (Jahrgänge 2008/2009) nahmen nur drei Minis teil. „Dies ist wohl ein kleiner Wermutstropfen bei der Teilnehmerzahl“, bedauerte Dieter Jürgens. Neele Fründt (MTV) gewann ihre beiden Spiele jeweils mit 3:0 Sätzen. Auf dem Silberrang landete Louisa Kohne (MTV) mit 1:1 Spielen und auf dem Bronzeplatz Fenja Wichmann (SG Cleverns-Sandel).

Jürgens bedankte sich beim Organisatoren-Team des MTV Jever um Abteilungsleiter Thorsten Hinrichs mit seinen vielen Helfern, die wieder für einen würdigen Rahmen für die Minis sorgten. So brauchten die Minis auch nicht selbst zu zählen. Schiedsrichter wurden von den Spielern der Jugendabteilung und den Erwachsenen des MTV gestellt.

Der Kreisvorsitzende Günther Schäfer ließ es sich nehmen, die 36. Minimeisterschaft in der Marienstadt zu eröffnen. Dabei erwähnte er, dass bis auf eine Veranstaltung alle Mini-Kreismeisterschaften bisher vom MTV Jever durchgeführt wurden.

Für die Bestplatzierten heißt es nun am Sonntag, 28. April, sich in Strackholt beim Bezirksentscheid möglichst für den nächsten Durchgang zu qualifizieren, die Endrunde des Tischtennis-Verbandes Niedersachsen (TTVN) am 5. Mai in Bruchhausen-Vilsen. Wer zehn Jahre alt ist oder jünger, dem winkt sogar nach entsprechender Qualifikation die Teilnahme am Bundesfinale, das vom 31. Mai bis 2. Juni in Berlin ausgetragen wird. Zusammen mit einem Elternteil sind die Besten der „Minis“ Gast des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB).

Für den Bezirksentscheid haben sich definitiv die ersten Vier in jeder Altersklasse qualifiziert. Weitere Platzierte, wahrscheinlich die Plätze fünf bis acht, können sich Hoffnungen auf eine Teilnahme als Nachrücker machen.

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