Jever Zwei ganz unterschiedliche Oberliga-Spiele erlebten die Tischtennis-Spieler vom MTV Jever. Am Sonnabend hieß es nach einem viereinhalb-stündigen Krimi 8:8 gegen den SC Marklohe. Am Sonntag spielte der MTV beim Oldenburger TB gar nicht unbedingt schlechter, unterlag aber dem prominent besetzten Aufsteiger nach nur zwei Stunden mit 0:9.

Jeder Spieler des MTV konnte im Einzel einmal punkten gegen den SC Marklohe. „Eine geschlossene Mannschaftsleistung“, analysierte Fabian Pfaffe deswegen treffend. Zusammen mit Adrian Dugiel holte der ins obere Paarkreuz aufgerückte Jeveraner im Doppel die zwei übrigen Zähler. Jever geriet dabei immer wieder mit bis zu zwei Punkten in Rückstand, ließ sich aber nie abschütteln.

Nachdem Adrian Dugiel gegen Niklas Matthias auf 2:2 ausgeglichen hatte, verloren Pfaffe und Janek Hinrichs ihre Spiele nur ganz knapp. Pfaffe kämpfte sich gegen Florian Buch, den stärksten Spieler der abgelaufenen Saison, in den fünften Satz. Dort konnte er einen 1:8-Rückstand in eine 9:8-Führung umwandeln. Nach einer Auszeit fand Buch aber zurück in die Spur und gewann doch noch mit 12:10.

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Auch Janek Hinrichs hatte gegen Nikolai Marek den Sieg auf dem Schläger. Bei 2:1-Satzführung verlor er den vierten Durchgang gegen den Ex-Jeveraner mit 14:16, auch Durchgang fünf ging an die Gäste, die somit 4:2 führten.

Zwei Punkte Rückstand hatte Jever wieder vor dem letzten Einzel von Bennet Robben gegen Andre Kamischke. Der junge Jeveraner punktete zum 7:8. Im Enddoppel belohnte sich der MTV dann für seinen Kampfgeist. Nach 0:2-Rückstand kamen Dugiel/Pfaffe gegen Buch/Matthias noch in den fünften Satz, den sie mit 12:10 für sich entschieden. „Ein gerechtes Ergebnis. Auf beiden Seiten gab es knappe Siege“, fand Fabian Pfaffe nach dem nervenaufreibenden Spiel.

Am nächsten Tag kam nur wenig Spannung auf. „Wir wollten den OTB zumindest ärgern. Das ist uns aber nur in einzelnen Spielen gelungen, zu Zählbarem hat es nicht gereicht“, meinte Pfaffe. Mehr als einzelne Satzgewinne gab es nicht für den MTV beim Aufsteiger und Meisterschaftsfavoriten, obwohl Pfaffe etwa gegen den langjährigen Zweitligaspieler Andy Römhild ein ganz starkes Spiel ablieferte und nur in vier knappen Sätzen verlor.

Am nächsten dem Ehrenpunkt kam Mathis Kohne, der taktisch klug und mit viel Kampfgeist den mehrfachen deutschen Senioren-Meister Nicolai Popal in den einzigen fünften Satz des Tages zwingen konnte. Pfaffe: „Das war insgesamt keine Partie, in der wir punkten mussten, von daher alles nicht schlimm.“

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