JEVER Die vielleicht einmalige Chance, in dieser Saison doch noch den zweiten Tabellenplatz erreichen zu können, will Tischtennis-Regionalligist MTV Jever an diesem Sonnabend am Schopfe packen. Im Verfolgerduell trifft das Team um Jacek Wandachowicz ab 15 Uhr in der Sporthalle am Mariengymnasium auf den Hamburger SV.

Gegen die Hanseaten wollen die Jeveraner unbedingt ihre gute Heimbilanz aufpolieren. Der MTV war im bisherigen Saisonverlauf in eigner Halle „eine wahre Macht“, meint MTV-Fachvorstand Thorsten Hinrichs über die starke Serie vor heimischem Publikum. Zu Hause holte das Team bislang 13:1 Punkte. Lediglich in der Hinrunde gegen die Reinickendorfer Füchse musste man sich mit einem Remis begnügen.

Mit den Hamburgern haben die MTV-Spieler zudem eine Rechnung offen. Nachdem sie im Hinspiel durch ein 5:9 beim HSV die erste Saisonschlappe einstecken mussten, wollen sie sich dafür nun bei der zweiten, wegweisenden Machtprobe revanchieren.

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Jever muss zwar erneut auf Florian Laskowski verzichten, hat aber ansonsten die komplette Truppe an Bord, die die Chance besitzt, einen wichtigen Sieg im Kampf um den zweiten Platz zu erringen. „Nach den letzten Ergebnissen ist dem SV Bolzum die Meisterschaft nur noch theoretisch zu nehmen“, meint Hinrichs zur aktuellen Situation in der Tabelle, in der der MTV (20:8) und der HSV (15:9) nach dem Spitzenreiter (24:2) die wenigsten Minuspunkte aufweisen. Somit könne dieser Partie bereits „eine vorentscheidende Bedeutung zukommen“, meint Hinrichs.

Im Hinspiel gegen den aufgrund der bislang weniger absolvierten Spiele sechstplatzierten HSV konnte der aktuell hinter Bolzum und den Reinickendorfer Füchsen (21:11) auf Platz drei rangierende MTV im mittleren und unteren Paarkreuz nur insgesamt einen Sieg einfahren. Hier gelte es, „den Hebel anzusetzen“, so Hinrichs. Die Hamburger hätten eine sehr ausgeglichene Mannschaft, der vor der Saison nicht unbedingt eine derart gute Saison zugetraut worden war.

Im bisherigen Saisonverlauf hätte der HSV glänzende Leistungen gezeigt, „die weniger schwankend als die der Kollegen der Fußballsparte waren“, meint Hinrichs. Ihre bislang letzte Niederlage kassierten die Hamburger im vergangenen November. In der Rückrunde glückten ausnahmslos Siege.

„Die Stärken der Hamburger liegen eindeutig auf den Positionen drei, fünf und sechs“, weiß Hinrichs. Hier schaffte der HSV in der Rückrunde durch Alexander Kellert, Kai-Enno Kleffel und Patrick Khazaeli 15:1 Siege. Dennoch will das MTV-Team mit den eigenen Fans im Rücken alles dafür tun, die hervorragende Ausgangssituation im Kampf um den zweiten Tabellenplatz mit einem weiteren Heimsieg zu verbessern.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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