Jever Jevers Skaterverein, die Skate-o-Faris, können den weiteren Ausbau ihrer Skater-Anlage hinter dem Freibad Jever planen und vorantreiben. Lukas Dings von den Skate-O-Faris erläuterte am Montag dem Mitgliedern des jeverschen Fachausschusses auf dem Skaterplatz die Pläne für neue Rampen und Sprunganlagen. Rund 6600 Euro soll das Vorhaben kosten.

Etwa 2500 Euro hat der engagierte Skaterverein schon als feste Spendenzusagen von Firmen und Stiftungen aus Jever und aus den Jugendförderrichtlinien der Stadt eingebucht. Weitere Zusagen für ein Förderprogramm des Landesjugendrings und für weitere Stiftungsmittel stehen noch aus. „Wenn wir auch von dort positive Entscheidungen bekommen, dann ist die Finanzierung fast vollständig gesichert“, erläuterte Jevers Stadtjugendpfleger Detlef Berger.

Der Fachausschuss hat daher bereits zugesagt, alles, was nicht durch Spenden oder Fördergelder gedeckt ist, einzuplanen und die Jugendlichen in ihrem Vorhaben zu unterstützen. „Die Skateranlage ist für Kinder und Jugendliche ein tolles Sport- und Freizeitangebot, das unbedingt weiter gefördert werden sollte“, waren sich die Ausschussmitglieder einig. Zumal die Jugendlichen des Skatervereins einen Großteil der Arbeiten selbst übernehmen. Entscheiden wird über die Finanzspritze allerdings erst der Verwaltungsausschuss am 14. Mai.

Nachdem die Skate-O-Faris im vergangenen Jahr eine neue große Rampenanlage mit Treppe gebaut hatten, soll nun auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes ebenfalls eine neue Sprunganlage entstehen. Die erste Hälfte der neuen Rampe soll bereits zum 11. Skate-Jam am 29. Juni fertig und befahrbar sein.

Ein Ärgernis auf der Anlage ist, dass offenbar einzelne andere dumme Jugendliche dem Skaterverein die Arbeit madig machen, den Platz immer wieder vermüllen und sich am alten Wohnwagen zu schaffen machen. Der alte Graffiti-verzierte Wohnwagen dient der Skater-Gemeinschaft als Aufenthaltsraum und Geräteschuppen.

„Da ist nichts von Wert drin“, sagt Lukas Dings. Dennoch wird der seit 2017 dort abgestellte Wohnwagen immer wieder aufgebrochen – allein in diesem Jahr schon vier- oder fünfmal. Erst am Wochenende wieder haben sich Unbekannte an der Tür zu schaffen gemacht und das Schloss aufgebrochen. Der Wagen ist nun erstmal „verspaxt“ – also mit Brettern verrammelt.

Berger plädiert für eine neue mobile Unterkunft: „Vielleicht ein aufgebockter Container, der stabilere Schlösser und Türen hat.“

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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