JEVER Eine erfolgreiche Revanche für die 5:9-Hinspielniederlage hat Tischtennis-Regionalligist MTV Jever im Heimspiel gegen den Hamburger SV gefeiert. Die Friesländer setzten sich im Spitzenspiel mit 9:7 durch und bauten damit ihre starke Heimbilanz auf 15:1 Punkte aus. „Damit ist die Ausgangslage hervorragend, am Ende der Saison sogar die Vizemeisterschaft zu schaffen – vor allem vor dem Hintergrund, dass in der kompletten Rückrunde der verletzte Florian Laskowski ausfiel, eine bemerkenswerte Leistung“, freute sich MTV-Fachwart Thorsten Hinrichs.

Gegen den HSV wurde Laskowski durch Maximilian Scholl aus der vierten Mannschaft ersetzt. Dieser beeindruckte mit einer couragierten Leistung und ließ kaum einen Unterschied zwischen Bezirks- und Regionalliga bemerken. Bereits im Eingangsdoppel an der Seite von Andy Petrescu bestanden durchaus Siegchancen gegen das Hamburger Spitzendoppel Oltmann/Weber, gegen das man am Ende erst mit 6:11 im fünften Satz unterlegen war.

Da die anderen Doppel siegreich blieben, ging der MTV aber mit der erhofften 2:1-Führung in die Einzel, in denen Jacek Wandachowicz und Lars Beismann ihre tolle Form unterstrichen. Durch ihre Siege ging Jever mit 4:1 in Front, bevor Petrescu unerwartete Startprobleme hatte, aber nach 0:2-Satzrückstand gegen Dohse doch ein Mittel fand und am Ende 3:2 gewann. Parallel unterlag Marco Tuve mit 1:3.

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Ein Schlüsselspiel zeigte Gerry Meyer, der im unteren Paarkreuz, in dem klare Vorteile für den HSV erwartet wurden, Khazaeli mit 13:11 im fünften Satz niederrang und die Niederlage von Scholl gegen Kleffel ausglich, so dass der MTV den Zwischenstand von 6:3 sogar durch souveräne Siege im oberen Paarkreuz auf 8:3 ausbauen konnte.

„Die Befürchtung, dass der neunte Punkt noch lange nicht eingefahren war, sollte sich bestätigen“, so Hinrichs. Petrescu unterlag Kellert in fünf Sätzen. Auch Tuve setzte „leider seine schwarze Serie fort“ und verlor 0:3. Im unteren Paarkreuz gewann Meyer gegen Kleffel zwar den ersten Satz, musste sich aber 1:3 geschlagen geben. Scholl zeigte parallel ein tolles Spiel ohne jeglichen Respekt, doch sein großer Kampf wurde nur mit zwei Satzgewinnen belohnt. Er verlor 7:11 im fünften Satz. „Dennoch eine tolle Leistung“, lobte Hinrichs.

So musste das Schlussdoppel entscheiden, in dem aber keine große Spannung mehr aufkam. Wandachowicz/Beismann gewannen 11:7, 11:5, 11:3 gegen Oltmann/Weber und machten den viel umjubelten 9:7-Sieg perfekt.

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