Jever Die Abstiegssorgen bei Aufsteiger HG Jever/Schortens werden immer größer. Nach der 22:24 (9:13)-Niederlage am Samstagabend beim Tabellendritten FC Schüttorf warten die Landesliga-Handballer bereits seit zehn Spielen auf ein Erfolgserlebnis in Form eines Punkte-Doppelpacks. Gerade einmal zwei Unentschieden sind dem Schlusslicht in diesem Zeitraum gelungen.

Zwar waren die Jeverländer beim Favoriten in Schüttorf kein einziges Mal in Führung gegangen und liefen nach dem 7:7 (16.) immer einem Rückstand hinterher. Doch ließ die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von HG-Coach Henning Cassens, der berufs- und krankheitsbedingt nur zwei Wechselspieler zur Verfügung hatte, über Zwischenstände von 8:9 (21.), 12:13 (35.), 14:17 (41.), 18:19 (49.) und 19:20 (55.) nie richtig abreißen.

Statistik

Landesliga

FC Schüttorf - HG Jever/Schortens 24:22 (13:9)

HG Jever/Schortens Gräf, Suttner, Schopp – Laurinat 1, Iken 2, Bergmann 6, Köhler 1, Winterhalder, Siebels 2, Wolf 2, Arends 8/3.

Nächstes Spiel HG Jever/Schortens - Eickener SpVg (Sonnabend, 18 Uhr, Sportzentrum Jahnstraße Jever).

„Wir haben mangels Alternativen das Tempo im Angriff bewusst verschleppt“, erklärte Cassens: „Nach der Pause haben wir peu à peu das Tempo gesteigert – auch das haben die Jungs trotz des dünnen Kaders gut umgesetzt.“ Wobei Christian Wolf mit einer Wadenverletzung angeschlagen auf die Zähne biss.

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So gaben sich die Gäste auch nach dem 19:23-Rückstand (57.) noch nicht geschlagen, sondern deckten offensiver und kämpften sich kurz vor Schluss durch Jan Bergmann auf 22:23 heran. Doch die Hausherren legten drei Sekunden vor dem Abpfiff noch einen Treffer nach.

„Unser großes Manko war die Chancenverwertung“, bedauerte Cassens mit Blick auf „zehn, zwölf verworfene Freie“. Darunter auch zwei Tempogegenstöße in der Schlussphase: „Sehr schade, dass die Jungs dadurch am Ende wieder leer ausgegangen sind.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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