Jever Ungewollt selbst unter Zugzwang gesetzt haben sich die Handballer des Landesliga-Aufsteigers HG Jever/Schortens durch die 32:35-Pleite am vergangenen Wochenende beim Schlusslicht Tura Marienhafe. „Jetzt müssen wir unser Heimspiel gegen den TV Bohmte unbedingt gewinnen!“, gibt Coach Henning Cassens die Marschroute für die Partie am diesem Sonnabend ab 18 Uhr im Sportzentrum Jahnstraße vor.

Beide Mannschaften sind in dieser Saison schon im Landespokal aufeinander getroffen. Damals hatten die Jeverländer die Partie bis kurz vor Schluss sehr offen gestaltet, obwohl Cassens zum Saisonstart noch ein paar Sachen ausprobiert hat und mit zwei Kreisläufern agieren ließ. „Beim Wiedersehen gibt es nun natürlich keine Experimente“, betont der HG-Trainer: „Wir haben noch zwei Spiele in der Hinrunde, eines jetzt gegen Bohmte, das zweite am 11. Januar in Georgsmarienhütte – da müssen vier Punkte her.“

Seine Mannschaft habe unter der Woche die Defizite im Deckungsverhalten aus dem Marienhafe-Spiel gut aufgearbeitet: „Die Jungs haben sehr gut trainiert und waren alle sehr ehrgeizig. Schließlich haben sie sich für das letzte Spiel des Jahres, noch dazu zu Hause in einer hoffentlich wieder vollen Halle sehr viel vorgenommen.“

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Die Gäste aus Bohmte reisen nach fünf Siegen in Folge allerdings mit breiter Brust an. Insbesondere auf drei wichtige TV-Akteure hat Cassens seine Mannen vorbereitet. Bester Torschütze der Bohmter ist Linksaußen Marcel Wolff, der meist über Tempogegenstöße oder zweite Welle im Schnitt über sieben Treffer pro Partie erzielt. „Gerade auf seiner Seite muss unser Rückzugsverhalten stimmen“, fordert Cassens. Zudem gelte es in der Abwehr, früh den Körperkontakt mit dem Rückraumlinken Patrick Buchsbaum zu suchen, während in der Deckungsmitte gegen den wuseligen Bohmter Mittelmann Leon Mussenbrock deutlich kompakter agiert werden muss als zuletzt noch in Marienhafe.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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