Jever Es sollte der lang ersehnte Befreiungsschlag in fremder Halle werden, doch statt des von Coach Henning Cassens erhofften ersten Auswärtssieges der Saison gab es auch im sechsten Anlauf eine Niederlage. Doppelt bitter: Die Handballer der HG Jever/Schortens mussten sich am Samstagabend ausgerechnet bei Landesliga-Schlusslicht Tura Marienhafe mit 32:35 (13:18) geschlagen geben und ließen somit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gegen einen direkten Konkurrenten liegen.

Für die Gastgeber aus Marienhafe war es erst der zweite Saisonsieg – nach zuvor acht Niederlagen in Folge. „Die Enttäuschung ist natürlich groß bei uns allen“, erklärte Cassens: „Auswärts 32 Treffer zu erzielen, ist gut. Aber wir dürfen gegen diesen Gegner nie und nimmer 35 Gegentore kassieren – das geht einfach nicht!“ Dabei bekamen die Gästen allen voran Turas Außenspieler Tido Poppinga (9 Treffer) nicht in den Griff.

Von Beginn an waren die Jeverländer über 1:3 (4.) und 3:8 (10.) somit einem Rückstand hinterhergerannt. Das HG-Team kämpfte sich zwar wieder auf 11:12 heran (20.), musste Marienhafe danach aber wieder auf 12:17 (26.) ziehen lassen. „Wir haben in der Abwehr einfach keinen Zugriff bekommen und es dem Gegner vor allem über außen und den Kreis, wo auch noch etliche Siebenmeter herausgeholt wurden, zu einfach gemacht“, bedauerte Cassens: „Und leider haben auch unsere beiden Torhüter diesmal nicht an ihre guten Leistungen anknüpfen können.“

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Nach dem Seitenwechsel zunächst das gleiche Bild: Die Ostfriesen behielten die Kontrolle über die Partie und führten über 21:16 (36.) nach 43 Minuten mit 25:20. Dann erste bäumten sich die HG-Spieler richtig gegen die drohende sechste Auswärtspleite in Folge auf. Dreimal gelang es den Gästen dabei sogar auf jeweils einen Treffer zu verkürzen – nach dem 26:27 (48.) und 27:28 (49.) das letzte Mal beim 31:32 vier Minuten vor dem Abpfiff.

Doch der Ausgleich wollte einfach nicht gelingen. Derweil machte Marienhafe mit drei Treffern in Folge zum 35:31 (59.) endgültig alles klar. Cassens: „Diese Niederlage ist sehr, sehr ärgerlich, zumal unser Angriffsspiel in Ordnung war. Jetzt müssen wir unser Heimspiel am nächsten Samstag gegen Bohmte unbedingt gewinnen!“

HG Jever/Schortens: Suttner, O. Schönheim, Gräf (bei 2 7 m) – Janßen 4, Beck 3, Th. Schönheim, Keib, Iken 3, Bergmann 8/4, Busalski 2, Jacobs 3, Arends 1, Wolf 8/3.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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