Jever Das hatten sich die Handballer der HG Jever/Schortens in ihrem letzten Spiel des Jahres – noch dazu vor heimischer Kulisse – ganz anders vorgestellt. Durch die knappe 27:29 (11:14)-Niederlage gegen den TV Bohmte verpasste es der Landesliga-Aufsteiger, sich weiter von den Abstiegsplätzen abzusetzen und überwintert nun auf dem neunten Tabellenplatz – mit lediglich einem Punkt Vorsprung vor dem ersten direkten Abstiegsplatz.

„Wir sind ganz schwer in die Partie reingekommen“, bedauerte HG-Coach Henning Cassens: „Vorne lief zunächst nicht viel bei uns zusammen, da haben wir sehr unruhig agiert. Und hinten haben wir leider die Dinge zugelassen, die wir eigentlich vermeiden wollten.“

So hatten die Jeverländer am Samstagabend in der Sporthalle Jahnstraße Probleme, das Eins-gegen-Eins-Spiel der Bohmter Spieler zu unterbinden. Aufseiten der Gäste erwischte zudem auch noch der Rechtsaußen einen guten Tag, gegen dessen Würfe die HG-Torhüter einfach kein Mittel fanden.

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So liefen die Jeverländer vor der Pause über 5:6 (14.) und 7:10 (18.) über weite Strecken einem Rückstand hinterher. „Nach dem Seitenwechsel haben wir uns aber super wieder herangekämpft“, lobte Cassens. In der Tat führten die Gastgeber fünf Minuten vor Schluss mit zwei Treffern – 26:24. Doch nicht zum ersten Mal in dieser Saison, ließ sich das junge HG-Team noch von der Siegerstraße abbringen. „Leider haben wir den Vorsprung wieder nicht über die Zeit gebracht, sind vorn zu hektisch geworden und haben uns ärgerliche Ballverluste geleistet“, bedauerte Cassens.

Erschwerend kam für die Hausherren hinzu, dass die Unparteiischen einige strittige Entscheidungen gegen die HG fällten. „Natürlich müssen wir uns zuerst an die eigene Nase fassen. Aber es ist schon bitter, wenn etwa das Zeitspiel viel zu früh abgepfiffen wird“, ärgerte sich Cassens.

„Es ist bedauerlich, dass sich die Mannschaft in der Schlussphase mal wieder nicht mit Punkten belohnt hat, die sie sich eigentlich verdient gehabt hätte“, resümierte der HG-Coach zerknirscht: „Aber leider sind die Jungs noch nicht clever und erfahren genug, um in solchen engen Situationen einen ruhigeren Ball zu spielen.“

Nun muss im letzten Hinrundenspiel, am Samstag, 11. Januar, beim Abstiegsrivalen Georgsmarienhütte unbedingt ein Sieg her, um wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser zu gelangen. Es wäre der erste Auswärtssieg der Saison.

HG Jever/Schortens: Suttner, O. Schönheim, Gräf – Janßen 1, Beck 6, Margner, Th. Schönheim 1, Keib 1, Köhler, Iken 3, Bergmann 9/3, Arends 1, Wolf 5.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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