JEVER Die Vizemeisterschaft in der Tischtennis-Regionalliga perfekt gemacht haben die Spieler des MTV Jever durch zwei vor allem in der Höhe unerwartete Siege in Berlin. Die Friesländer bezwangen zunächst den Tabellenletzten Hertha BSC II mit 9:3 und machten im Anschluss im Duell mit den Reinickendorfer Füchsen durch einen Sieg in gleicher Höhe den historischen Triumph, die beste Platzierung in der Regionalliga – perfekt.

Im Verlaufe der Rückrunde waren die beiden Partien „dankenswerterweise“, so MTV-Mannschaftsbetreuer Thorsten Hinrichs, mit Zustimmung der Gastgeber auf das Ende der Saison terminiert worden. „Zu dem Zeitpunkt konnte man noch nicht ahnen, dass es somit am Ende der Saison einen würdigen Abschluss mit einem Finale um Platz zwei geben würde“. so Hinrichs.

Schlusslicht ohne Chance

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Doch zunächst galt es, die Hürde Hertha BSC II zu nehmen, die als nicht sonderlich hoch angesehen wurde. Dennoch hatten sich die MTV-Spieler vorgenommen, hoch konzentriert nicht viel mehr als die kampflosen Punkte des mitgereisten, aber nach seiner Ellenbogenverletzung noch nicht wieder einsatzfähigen Florian Laskowski abzugeben.

Dieses Vorhaben gelang recht eindrucksvoll, denn ein Doppel und ein Einzel gingen kampflos an die Gastgeber. Darüber hinaus musste sich nur Lars Beismann einem gut aufgelegten Kempe 2:3 geschlagen geben. Am Ende gab es somit nach gut zwei Stunden Spielzeit durch die Siege von Jacek Wandachowicz und Andy Petrescu (je zwei), Lars Beismann, Marco Tuve und Gerrit Meyer (je einen) sowie der Doppel Wandachowicz/Beismann und Tuve/Meyer ein deutliches 9:3, das zum Sprung auf den zweiten Tabellenplatz genügte.

Am Abend stand der vermeintliche Höhepunkt der Saison vor einer guten Kulisse gegen die Reinickendorfer Füchse an. Hier gab es erneut einen guten Start für den MTV. Wandachowicz/Beismann hatten zwar große Probleme mit Dietrich/Börner, konnten sich aber am Ende 3:2 durchsetzen. Das kampflose Doppel führte zum Ausgleich, bevor Tuve/Meyer ihre tolle Rückrunde (Bilanz 6:0) mit einem wichtigen 3:1-Sieg gegen das äußerst stark eingeschätzte Berliner Doppel Nagm/Berger krönten.

Mit einer wichtigen Führung ging es in die Einzel, in denen Beismann (3:1 gegen Strahl) und Wandachowicz (3:0 gegen Dietrich) für den nächsten Paukenschlag sorgten und auf 4:1 erhöhten.

Im mittleren Paarkreuz erfolgte bereits eine kleine Vorentscheidung. Der 3:1-Sieg von Petrescu war nicht überraschend, aber Kapitän Tuve hatte in der Hinrunde gegen Berger noch eine Niederlage einstecken müssen, war diesmal aber stets auf der Höhe und gewann sicher 3:0 zum 6:1 für seinen MTV. Der kampflosen Niederlage von Laskowski folgte ein 0:3 von Meyer, so dass die Füchse auf 3:6 verkürzten.

Petrescus starke Bilanz

Zu Beginn des zweiten Einzeldurchgangs rang Wandachowicz im Spitzeneinzel Strahl mit 11:9 im fünften Durchgang nieder. Parallel hatte Beismann (wechselt nach Bolzum) in seinem letzten Spiel für den MTV mit Dietrich weniger Probleme und gewann mit 3:1. Petrescu machte den 9:3-Sieg schließlich perfekt. Er bezwang Berger mit 3:0 und schraubte seine Einzelbilanz somit auf starke 28:4 Siege. Hinrichs sprach nach dem Spiel von einem „großartigen Triumph – die Abschlussfeier in Berlin hat sich die Mannschaft redlich verdient“.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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