Jever Unter dem Motto „Eine Region zeigt Herz“ startet am Samstag, 2. Juni, ab 13 Uhr der Spendenlauf für das Friedel-Orth-Hospiz in Jever und das Kinder- und Jugendhospiz in Wilhelmshaven in seiner dritten Auflage.

Kontakt Orga-Team

Manfred Eckhoff vom Orga-Team ist zu erreichen unter Tel. 0172/61 16 090 oder per E-Mail an info@hospiz-spendenlauf.de

Weitere Informationen und Anmeldung im Internet:

    www.hospiz-spendenlauf.de

Premiere war 2014 in Jever, 2016 dann in Wilhelmshaven. Und nun ist wieder Jever an der Reihe. „Wir stehen damit am Beginn einer kleinen Tradition“, sagt Organisator Manfred Eckhoff. Der Lauf helfe Spendengelder für die beiden Hospize zu sammeln.

Der Spendenlauf

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Am Lauf können Kinder, Jugendliche und Erwachsene teilnehmen. Jeder Läufer sucht sich einen Sponsor, der für jede Runde einen festen Geldbetrag zusagt. „Dabei ist es egal, ob das ein Euro oder 100 Euro sind“, sagt Eckhoff. Jede zählt. Dabei entscheiden die Läufer selbst, ob sie rennen, laufen oder gehen. Der gesamte Erlös geht an die beiden Hospize. Anmeldungen werden noch bis 30. Mai entgegengenommen. Besonders freuen sich die Organisatoren über Anmeldungen von Kindergärten, Grundschulen oder weiterführenden Schulen. „Insgesamt hatten sich bis heute 340 Läufer angemeldet“, sagt Jana Eckhoff. Allerdings rechnen die Organisatoren mit knapp 700 Startern.

Die Startzeiten

Der Startschuss für die Kinder fällt um 13 Uhr. Die Jugendlichen starten um 14 Uhr. Die Strecke führt über den Kirchplatz über die Wangerstraße und von dort durch die historischen Wallanlagen und über die St. Annen-Straße zurück auf den Kirchplatz. Diese Strecke laufen auch die Erwachsenen, die um 15 Uhr starten. Den Startschuss gibt diesmal Autor David Safier, Botschafter des Kinder- und Jugendhospizes Wilhelmshaven. 2014 und 2016 hatte Schortens’ Ehrenbürger Peter Torkler den Startschuss gegeben. Er kann aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen, dafür stellt er dem Orga-Team aber seine Starter-Pistole zur Verfügung. „Dieser Startschuss wird für Peter Torklers Genesung abgefeuert“, sagt Manfred Eckhoff.

Die Helfer

Unterstützt werden die Läufer von „Dein Deichrad“. Die Ehrenamtlichen bringen Wasser an die Strecke. Außerdem sind Stadt, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk (THW), Polizei, Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und viele weitere ehrenamtliche Helfer tätig. Noch sucht das Orga-Team auch weitere helfende Hände. Zudem wird der Spendenlauf von Firmen und Unternehmen unterstützt, die Essen für die Helfer oder Wasser für die Läufer zur Verfügung stellen. „Die Resonanz und der Rücklauf war durchweg positiv“, freut sich Manfred Eckhoff. „Ein ,Nein‘ haben wir nie gehört“, sagt Jana Eckhoff.

Das Organisatorische

Die Starter melden sich im Anton-Günther-Saal des Rathauses. Dort werden Anmeldungen angenommen und die Läufer bekommen ihre Startnummern. Nachmeldungen sind auch noch am Tag des Laufs möglich. Mitlaufen kann jeder, allerdings müssen die Nordic Walking-Stöcke zu Hause bleiben.

Das Rahmenprogramm

Damit der Lauf allen Generationen Spaß macht, gibt es rund um den Kirchplatz ein buntes Rahmenprogramm. Für Kinder gibt es einen Spieleparcours, ein Karussell, Kinderschminken und Airbrush-Tattoos. Die Moderation übernimmt Katharina Guleikoff, die Band „Julisturm“ tritt als Duo auf, der Tanzraum Jever kommt mit zwei Gruppen und die Band „Off Course“ der Jade-Hochschule spielt. Außerdem ist für das leibliche Wohl gesorgt. Es gibt Grußworte und Umweltminister Olaf Lies (SPD) läuft mit der Startnummer 1. Übrigens nimmt auch Hospiz-Leiterin Irene Müller am Lauf teil.

Der Hintergrund

Mit den Spenden finanziert die Gesellschaft „Mission:lebenshaus“ den Betrieb der beiden Hospize in Jever und Wilhelmshaven. Laut Hospizleiterin Irene Müller sind ca. 1,4 Millionen Euro Spenden pro Jahr nötig – 800 000 Euro fürs Kinder- und Jugendhospiz, 120 000 bis 180 000 Euro fürs Hospiz Jever. 2014 hatte der Spendenlauf eine Summe von 67 000 Euro eingebracht, 2016 waren es 42 000 Euro.

„Wir freuen uns aber besonders auf den Spendenlauf, weil er das Thema ,Tod und Sterben‘ in die Gesellschaft trägt und zeigt, dass da auch ganz viel buntes Leben ist“, sagt Irene Müller. Familien aus dem Hospiz Wilhelmshaven werden in Jever ebenso dabei sein wie einige Bewohner aus dem Orth-Hospiz.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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