Jever Die Mitglieder der jeverschen SkateOFari können stolz sein: In Eigenleistung haben die Skater die in Teilen vorhandene Anlage im Freizeitgelände hinter dem Jugendhaus Jever zu einer runden Sache aus-, um- und angebaut. Am Samstag weihten sie den Skaterplatz offiziell ein; zusammen mit Sponsoren, allen voran die Stadt als Hauptgeldgeber mit Bürgermeister Jan Edo Albers und Ratskollegen.

Engagiert

Bauten den Skatepark: Daniel Preuß, Jörn Bocksberger, Lukas Dings, Steffen Graalfs, Malte Börner, Christoph Helbing, Annika Brockmann, Malte Rothenburg, Marius Flade, Lasse Lübben, Elias, Alex und Aike.

Sponsoren: Manfred Harms, Portal& Wotte oHG, Bauunternehmen Buhr, Freibad Jever, Baustoffhandel Bargen, Boels Verleih GmbH, Bauhof Jever, Stadt Jever, Team Jugendhaus.

Die Freude über den gelungenen Abschluss ihres zeitweise schier unmöglich scheinenden Vorhabens war allen anzusehen. Musik, Getränke und Grillwurst unterstrichen die festliche Stimmung. Was vor rund zwölf Jahren begann, nach Vandalismus stagnierte und in einer Herkulesleistung in diesem Jahr vollendet wurde, sucht seinesgleichen.

Unter Federführung des Jugendhausteams um Leiter Detlef Berger und Sozialarbeiter Marco Rühle setzten die Jugendlichen in Zusammenarbeit mit dem Bauamt der Stadt Jever und Bauunternehmen Manfred Harms die Planung vom Vorjahr einfach selbst um. In unendlichen Arbeitsstunden verbauten die Jugendlichen an Wochenenden unter Anleitung von Hauke Schoon (Bauunternehmung Harms) buchstäblich in Handarbeit 40 Tonnen Beton. So entstanden Banks, Quarters, Metallcoping und weitere Obstacles nach eigenem Entwurf – entstanden ist ein kompletter Skatepark vom Allerfeinsten.

Der Table ist die Standfläche auf der neuen Rampe mit samt Treppe. Auf der linken Seite des Skaterplatzes lagen bisher Terrassenplatten in einem Sandbett. Keine ideale Lösung, der Sand spülte sich aus, die Platten sackten ab.

Im April starteten die SkateOFaris deshalb den Neubau – begonnen hatten sie in strömendem Regen, als dann der Sommer ausbrach, war die anfängliche Plackerei im Nassen dann aber schnell vergessen.

Veranschlagt waren zur Erweiterung des Skaterplatzes übrigens 43 000 Euro – Dank der Eigenleistung der Skater und Spenden kostete der Bau nur rund 6000 Euro.

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