Altjührden Nach dem 30:30-Remis der Drittliga-Handballer der SG VTB/Altjührden gegen Fredenbeck und dem Abrutschen auf den Abstiegsrelegationsplatz 14 standen Spieler und Verantwortliche Rede und Antwort.

Helge Janßen (SG-Kapitän): Das Unentschieden ist richtig ärgerlich. Wir haben es in der entscheidenden Phase vorn und hinten nicht geschafft, die Ruhe zu bewahren. Im Angriff haben wir in der Schlussphase zu einfache Dinger verworfen und in der Abwehr zu schnelle Gegentore kassiert. Das ist bitter: Wir hatten es selber in der Hand – jetzt leider nicht mehr.

Marek Mikeci (bester SG-Torschütze): Am Ende waren es Kleinigkeiten, die gegen starke Fredenbecker zum Sieg gefehlt haben. Jetzt wird es natürlich schwierig beim HSV. In der Relegation ist man von vielen anderen Faktoren abhängig, andere Schiris, unbekannte Gegner. Daher hoffen wir noch auf nächstes Wochenende. Wir werden in Hamburg alles versuchen, um doch noch die entscheidenden Punkte zu holen und in der Liga zu bleiben.

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Martins Libergs (SG-Spieler): Das ist diesmal am Ende leider ganz blöd gelaufen. Jetzt können wir am letzten Spieltag nur noch auf ein Wunder hoffen. Immerhin haben wir die Relegation fix, die aber natürlich keiner von uns wollte und will. Das würde mit zwei Spielen an einem Wochenende ganz hart werden. Daher kann die Devise für die Partie beim HSV nur lauten: alles probieren, alles geben und dann hoffen.

Andreas Ott (am Saisonende scheidender VfL-Trainer): Es war eine schöne Stimmung und tolle Atmosphäre in der Manfred-Schmidt-Sporthalle. Sicher war der Punktgewinn durch den letzten Wurf sehr glücklich für uns. Andererseits war er aber auch nicht ganz unverdient, weil meine Mannschaft sich nach der Pause nicht hängen lassen und bis zum Schluss gekämpft hat. Sicherlich war die Situation in dieser Partie nicht nur für die Vareler, sondern auch für uns schwierig. Schließlich wussten wir, dass wir in Sachen SG-Abstieg das Zünglein an der Waage sein können. Ich hoffe, die Vareler schaffen den Klassenerhalt noch in der Relegation.

Andrzej Staszewski (SG-Trainer): Leider hat es diesmal trotz der erneut tollen Unterstützung der Zuschauer nicht gereicht. Trotzdem hat meine Mannschaft über weite Strecken gut gespielt und alles gegeben. Ich kann den Jungs eigentlich keinen Vorwurf machen – höchstens, dass wir zu viele schnelle Tore im Umschaltspiel kassiert haben. Wir werden weiter kämpfen und alles reinwerfen. Wir haben den HSV im Hinspiel zu Hause geschlagen, und es sind noch 60 Minuten zu spielen.

Andre Seefeldt (SG-Co-Trainer): Das war ein bitterer Abend – auch wenn wir in der regulären Saison noch ein Spiel haben. Müssen wir in die Relegation, stehen die Chancen dort den Klassenerhalt doch noch perfekt zu machen, nur bei 25 Prozent. Vor allem mit solch einem kleinen Kader, wie wir in haben, mit zwei Spielen binnen 24 Stunden, ist das Glückssache.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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