VAREL Es ist vollbracht: Vier Wochen, nachdem Peter Kalafut offiziell seinen Rücktritt zum Saisonende als Trainer der HSG Varel verkündet hatte, haben die Verantwortlichen des aktuellen Vorletzten der 2. Bundesliga Nord an diesem Mittwoch Jörg Rademacher als Nachfolger vorgestellt. Der 43-Jährige, der derzeit Oberligist HSG Wilhelmshaven betreut, erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag.

„Jörg ist ein Handball-Verrückter, der immer mit vollem Herzen dabei ist“, erklärte HSG-Vorstand Lothar Brecht. Als damaliger sportlicher Leiter hatte er Rademacher, der in seiner Heimat in Ostdeutschland zuvor unter anderem in Berlin und Brandenburg in der ersten Liga aktiv war, schon in den 90er-Jahren nach Varel geholt. Der resolute Abwehrspieler und Rückraum-Mitte-Akteur half ab 1995 nach dem Abstieg in die Regionalliga beim Neuaufbau in Kalafuts erster Amtszeit mit und wechselte drei Jahre später nach Wilhelmshaven. Dort war als Spieler und Co-Trainer beim WHV und übernahm 2005 die HSG.

Am 1. Juli tritt Rademacher nun sein Amt in Varel an und will mit dem Team „im oberen Drittel der Dritten Liga mitmischen“. Es hänge aber davon ab, welche Spieler aus dem aktuellen Kader bleiben und welche noch kommen. Ob der Coach eventuell Spieler mitbringt, ist noch fraglich. „Wir haben darüber gesprochen. Er bestimmt – im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten – maßgeblich, wie die Mannschaft aussieht“, so Brecht.

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„Ich bin hungrig und will Erfolg“, sagte der 43-Jährige und fügte hinzu: „Es reizt mich, mit jungen Spielern zu arbeiten. Es gibt keine so großen Mittel. Deswegen werde ich den Weg fortsetzen, den Peter eingeschlagen hat, und versuche, mit talentierten Spielern etwas aufzubauen.“

Wie berichtet galt neben Rademacher und dem Neer-stedter Oberliga-Trainer Dag Rieken, der sofort abgesagt hatte, ursprünglich Holger Niekamp als Favorit. Der Ex-Coach von Noch-Zweitligarivale Edewecht habe aus beruflichen und familiären Gründen aber Abstand von einem Engagement genommen, so Brecht. Zudem stand noch ein weiterer Kandidat auf der Liste: WHV-Trainer Andrzej Staszewski. „Ich habe mit ihm telefoniert“, bestätigte Brecht am Mittwoch: „Er hat gesagt, dass Varel immer eine gute Adresse sei, er aber kurzfristig nicht entscheiden könne, zu uns zu kommen.“

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Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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