VAREL Jubel auf der einen – lange Gesichter auf der anderen Seite. So das Bild nach der Oberliga-Handball-Partie der SV Grambke-Oslebshausen gegen die HSG Varel II. Doch wider Erwarten jubelten die Friesländer. Und das zurecht, hatten sie doch so eben den hohen Favoriten in eigener Halle mit 29:28 bezwungen.

Schon in den ersten Minuten zeigten die Vareler, dass sie mit der neu formierten Mannschaft einiges vor haben. Schnell ging die HSG mit 5:1 in Front. Während man im Angriff die Fehler der Bremer Defensive gerne ausnutzte, überzeugte die eigene Abwehr. Auch wenn das Team von Trainer Ralf Koring in dieser Besetzung noch nicht zusammen gespielt hatte, klappte die Abstimmung recht gut. Allen voran waren die beiden Torhüter Björn Bröckerhoff und Hendrik Legler ein großer Rückhalt der Mannschaft.

Zur Pause lag Varel noch knapp mit 16:15 in Front. Nach der Pause ein kurzes Aufbäumen des klaren Favoriten. Doch auch die 20:19-Führung der Grambker (38.) brachte die Vareler nicht aus der Ruhe, und weckte auch nicht den entscheidenden Kampfgeist bei den Gastgebern. So überstanden die Friesländer auch diese Phase unbeschadet. Die HSG setzte sich erneut ab. 26:22 stand es nach 46 Minuten. Auch wenn es zum Ende hin noch einmal etwas knapper wurde, reichte es, um die Punkte mit nach Varel zu nehmen. Mit 29:28 sorgte die HSG gleich im ersten Spiel der Saison für eine faustdicke Überraschung.

Ernüchterung hingegen bei den Akteuren aus Grambke. „Ein Teil der Mannschaft war nervös, einige haben auch ein wenig geschlafen“, kommentierte Majk Skoric, der noch zu den stärkeren Bremern gehörte, die Partie. „Vielleicht hat die Niederlage gegen die Vareler ja heilsame Wirkung“, sucht SV-Trainer Bernd Neumann nach einem positiven Aspekt dieser unerwarteten Heimschlappe.

HSG Varel II: Björn Bröckerhoff, Hendrik Legler im Tor, Thio Remmers 7 Tore, Kai Schildknecht 2, Sven Ahlers 10/5, Oliver Staszewski 2, Lasse Maas 5, Ralf Koring 1, Max Böger 1, Phillip Bolte 1, Jesse Lüders (n.e.) und Dennis Macheit (n.e.).

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