Varel /Longerich Das war knapp: Die HSG Varel-Friesland hat am Sonnabend ihr Spiel beim Longericher SC mit 23:24 (8:9) Toren verloren. Der Handball-Drittligist unterlag dem Tabellenneunten trotz guter Defensivleistungen in einer hart umkämpften Partie.

Die Vareler liefen fast die gesamte erste Halbzeit über einem Rückstand hinterher. Über weite Teile des ersten Durchgangs führten die Gastgeber mit drei Toren Vorsprung. Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Friesländer heran, schafften beim 8:8 auch den Ausgleich. Als es nach den ersten 30 Minuten in die Pause ging, führte der LSC wieder mit 9:8.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Siebenmeterwurf für die Gäste, der von Marek Mikeci verwandelt wurde. Aber die Friesländer schafften es nicht, nach dem Ausgleichstreffer auch in Führung zu gehen. Longerich setzte sich wieder auf 13:9 ab. Es war die Fortsetzung der ersten Runde: Wieder waren die Vareler laufend im Rückstand, schafften zum 14:14 zwar den Ausgleich, lagen später aber wieder mit 16:19 hinten.

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In der Schlussphase schien der Sieg dann doch kurz in greifbarer Nähe zu sein. In der 51. Minute glich Helge Janssen zum 22:22 aus, kurz darauf traf Martins Libergs zum 23:22. Zum ersten Mal in der Partie lag die HSG vorn. Die Antwort folgte aber schnell: Der LSC glich wieder zum 23:23 aus.

HSG-Trainer Andrzej Staszewski ließ das Spiel pausieren – kurz vor Schluss wollten sich die Friesländer den möglichen Sieg nicht entgehen lassen. Aber in Minute 54 platzte der Traum. Ngadhnjim Xhafolli musste für zwei Minuten zwangspausieren und der Gastgeber bekam einen Siebenmeterwurf zugesprochen. Der wurde vom LSC-Torjäger Benjamin Richter prompt zum 23:24-Endstand eingenetzt.

Zwar zeigten die HSG-Spieler insgesamt eine gute Leistung, allerdings hatten die Vareler wieder mit Schwächen im Abschluss zu kämpfen und taten sich schwer damit, den Ball im Tor des Gegners zu versenken. In der Abwehr lief es dagegen weitestgehend rund: Besonders Torhüter André Seefeldt konnte mit neun Paraden und drei gehaltenen Strafwürfen glänzen und verhinderte so einen größeren Rückstand der HSG.

Überhaupt hatten die Friesländer mit vielen Siebenmeterwürfen und Zeitstrafen zu kämpfen. Neun Mal warfen die Gastgeber von der Markierung aufs Tor – demgegenüber standen nur zwei Strafwürfe auf Vareler Seite. Staszewskis Truppe kassierte außerdem fünf Zeitstrafen; der Longericher SC kam mit nur drei Zwangspausen davon.

Nach dem Spiel steht die HSG auf dem zwölften Tabellenplatz. Am kommenden Sonnabend erwarten sie in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden den TuS Volmetal. Anwurf ist wie immer um 19.30 Uhr.

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Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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