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Neuenburg /Bockhorn Es war ein bitterer Abend für die Weser-Ems-Liga-Handballer der HSG Neuenburg/Bockhorn. Das Team von Trainer Bernd Frosch spielte am Sonnabend beim SV Eintracht Wiefelstede „nur“ 26:26 (11:11) und vergab dabei einen Sieben-Tore-Vorsprung. Viel schwerwiegender ist jedoch der Ausfall von A-Jugendspieler Jonas Reuter, der mit einer vermutlich schweren Knieverletzung ins Krankenhaus kam.

Ohne die Verletzten Bernd Bohlken und Jochen Silk sowie Tobias Kache, Nils Stulke und Konstantin Pawils trat die HSG mit nur vier gestandenen Spielern und sieben Akteuren im Alter von 17 bis 21 Jahren an. Da die sechstplatzierten Gastgeber daheim bislang noch ungeschlagen waren, ging der noch sieglose Tabellenvorletzte Neuenburg/Bockhorn als krasser Außenseiter in die Partie.

Doch die Friesländer legten mit einer „Jetzt erst recht“-Einstellung los und ließen mit einer starken Deckung erst nach über neun Minuten den ersten Wiefelsteder Treffer zu. Allerdings stockte der HSG-Angriffsmotor (3:1 nach zehn Minuten) aufgrund der offensiv ausgerichteten SV-Deckung. Meist trafen die Neuenburger nur durch Siebenmeter, die Jonas Reuter sicher verwandelte. Beim Stand von 6:2 (15.) versäumte es die HSG sich weiter abzusetzen, so dass der SV zur Pause zum 11:11 aufschloss.

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Die zweite Halbzeit verlief bis zum Stand von 16:16 sehr ausgeglichen. Dann sorgte HSG-A-Jugendspieler Tim Stadtlander mit seinen Toren für die 19:16-Führung. In einer Überzahlsituation nahm sich anschließend der Neuenburger A-Jugendliche Jonas Reuter ein Herz und setzte einen Wurf an den Pfosten. In der Luft wurde Reuter jedoch leicht aus dem Gleichgewicht gebracht, so dass er unglücklich landete und sich dabei am Knie verletzte. Das Spiel wurde unterbrochen, da ein Krankenwagen gerufen werden musste. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Nach einer halben Stunde wurde die Partie fortgesetzt. Die Neuenburger überwanden den Schock schnell und setzten sich mit einer starken Deckung und einem sehr guten Torwart Florian Prill auf 25:18 ab. Ein Deckungsumstellung der Wiefelsteder führte jedoch dazu, dass drei Südfriesländer aus dem Spiel genommen wurden. Der unerfahrene HSG-Nachwuchs agierte nun zunehmend hektisch und produzierte viele Abspielfehler, die die Gastgeber zu Toren nutzten. Als Neuenburg beim Stand von 26:24 auch noch in doppelter Unterzahl agieren musste, erlahmte die Offensive. 20 Sekunden vor Schluss gelang Wiefelstede der 26:26-Ausgleich. Mit vier Feldspielern riskierten die Gäste nichts mehr und retteten das Remis über die Zeit.

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