NEUENBURG NEUENBURG/SCH - Heftige Kritik mussten die Spieler des Handball-Verbandsligisten HSG Neuenburg-Bockhorn nach der 31:39-Niederlage beim TSV Ottersberg über sich ergehen lassen. HSG-Coach Bernd Frosch bemängelte insbesondere die ausgelassenen zehn Großchancen und die weiteren zehn klaren Einwurfmöglichkeiten.

„In Ottersberg war mehr drin“, stellte dann auch HSG-Vorsitzender Wolf-Rüdiger Temp nach Spielende enttäuscht fest. Dabei hatten die Neuenburger konzentriert und erfolgreich begonnen. Über 2:1 (3.9, 3:2, (5.) und 6:5 (10.) hielten sie nach einer guten Viertelstunde ein 8:8-Unentschieden. Dann riss plötzlich der Faden. Konzentrationsmängel traten auf. Zwei Strafwürfe wurden nicht verwertet. Die Gastgeber setzten sich in dieser Phase auf 12:8 (20.) ab. Über 15.11 (25.) sicherte sich der TSV einen 18:12-Pausenvorsprung.

Nach Wiederbeginn blieb die Fehlerquote bei den Friesländern hoch. Ottersberg setzte sich auf 30:22 ab (45.). Bis zur 55. Minute dann nochmals eine gute Vorstellung der Gäste: Lag es am Zurückschalten der Gastgeber oder hatten die Frosch-Schützlinge die „zweite Luft“ bekommen? Sie hielten plötzlich wieder mit, zeigten gute Spielzüge und verkürzten auf 29:36. Doch dieses „Strohfeuer“ war nach zehn Minuten erloschen. Die Gegenwehr bei der HSG erlahmte. Ottersberg brachte den letztlich deutlichen 39:31-Sieg ungefährdet über die Runden.

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Nach Spielende gab es dann einige deutliche Worte von HSG-Trainer Bernd Frosch. Der Mannschaft fehle derzeit ein erfahrener Akteur, der die Fäden in die Hand nimmt. Heiko Janssen könne diese Rolle nicht ausfüllen.

HSG Neuenburg/Bockhorn: Matthias von Hertell, Florian Prill im Tor, Thorben Buschmann (7), Simon Carstens (7), Alexander Friedl (5), Heiko Janssen (1), Volker Kube (1), Gerrit Leelkok, Marc-Oliver Maida, Oliver Michel (2), Jochen Silk (5), Steffen Silk (3), Tobias Kache (n.e.).

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