[VORSPANN] NEUENBURG/SCH - Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Neuenburg-Bockhorn wollten sich am Sonnabend für die bittere 20:21-Hinspielniederlage gegen den Elsflether TB revanchieren. Lange Zeit sah es nicht nach einem Erfolg der Gründel-Schützlinge aus, denn beide Teams boten nur eine mäßige Leistung. Erst in den letzten fünf Minuten übernahmen die Gastgeberinnen die Regie. Über 15:15 setzten sie sich auf 18:15 ab und gewannen letztlich etwas glücklich mit 19:16.

Woran lag es, dass die Neuenburgerinnen trotz des Heimvorteils nicht in Schwung kamen? Katja Muschick und Monika Stechow fehlten krankheitsbedingt. Maren Alberts war noch nicht aus dem Urlaub zurück gekehrt.

In der ersten Viertelstunde des Spiels wechselten die Führungen. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. In der 25. Minute führte die HSG zwar mit zwei Toren, musste den ETB bis zur Pause aber wieder auf 10:10 herankommen lassen. Beide Angriffsreihen blieben in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit einiges schuldig. Elsfleth ging in der 40. Minute mit 11:10 in Front, die Gastgeberinnen glichen in der 44. Minute zum 11:11 aus. Dieser Treffer löste die „Bremse“ bei den HSG-Spielerinnen. Innerhalb von sechs Minuten bauten sie sich einen Vorsprung von drei Toren (15:12) auf. Der hielt aber nicht. Elsfleth glich zum 15:15 aus (55.). Wieder drei Tore in Folge durch die Gründel-Schützlinge führten zum 18:15-Vorsprung. Diesen ließen sich die HSG-Spielerinnen dann nicht noch einmal abjagen. Sie gewannen etwas glücklich mit 19:16. „Wir sind froh, dass wir zwei Punkte geholt haben“, umschrieb Elisabeth Gründel die Situation.

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HSG Neuenburg/Bockhorn: Angela Hechler, Anika Rull - Stephanie Rull (6), Vanessa Behrend (4), Alke Janssen, Claudia Behrens (4), Doris Janßen (4), Jantje Zimmermann, Jana Theilen (1), Saskia Sies.

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