Zetel /Jever In der Handball-Landesliga haben die beiden friesländischen Frauenteams bereits ihr letztes Saisonspiel vor heimischer Kulisse absolviert.

Frauen: HSG Neuenburg/Bockhorn - SW Osterfeine 30:18. „Warum nicht immer so?“, dürften sich die Anhänger der Mannschaft von HSG-Trainer Maik Radig nach einer unterm Strich enttäuschenden Rückrunde, in der die Spielerinnen vor allem mental mit der Tabellenführung zu Jahresbeginn nicht umzugehen wussten, am Sonnabend gefragt haben. Obwohl Jantje Zimmermann (verletzt), Alke Janßen (erkrankt) und Kathrin Steinmetz fehlten, präsentierten sich die Neuenburgerinnen deutlich formverbessert. Gegen die verbissen um den Klassenerhalt kämpfenden Gäste zeigten sich die Neuenburgerinnen sowohl in läuferischer als auch in kämpferischer Hinsicht von ihrer besseren Seite. So kam die HSG nie in Bedrängnis. Nach der Pause (13:6) ) steigerten sich die HSG-Spielerinnen nochmals und kletterten durch den Kantersieg auf Platz vier.

HG Jever/Schortens - ASC Itterbeck 25:25. Mit dem zweiten Unentschieden in Folge haben die Spielerinnen von HG-Trainer Joachim Neckermann letzte Zweifel am Klassenerhalt (aufgrund der gleitenden Skala und bis zu vier Abstiegern) beseitigt. „Das Unentschieden ist leistungsgerecht“, bilanzierte HG-Betreuerin Birgit Graalfs nach einer Partie, in der die Gastgeberinnen den deutlich besseren Start erwischt hatten. Angeführt von einer bärenstarken Katinka Berger, die allerdings aufgrund von Achillessehnenproblemen nach der Pause nicht mehr eingesetzt werden konnte, führten die Friesländerinnen mit 7:2. Doch Itterbeck glich aus (8:8/18.). Auch nach dem Seitenwechsel (13:13) blieb es bis fünf Minuten vor Schluss ausgeglichen, ehe der Gast plötzlich mit 24:22 führte. Ein Auszeit der HG brachte das Team aber wieder auf Kurs, so dass Lisa Speckmann zehn Sekunden vor dem Ende das 25:25 erzielte. Aufgrund eines taktischen Fouls nach Wiederanwurf sah sie noch die Rote Karte mit Bericht.

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Männer: TSV Ganderkesee - HSG Neuenburg/Bockhorn 23:23. „Punkt gewonnen!“ So lautete das Fazit von HSG-Trainer Bernd Frosch nach einer durchwachsenen Leistung seiner Mannschaft. Diese hatte sich von einer doppelten Manndeckung der Hausherren lange aus dem Konzept bringen lassen und erst Mitte der zweiten Halbzeit zu ihrem Spiel gefunden.

Frosch musste in der Partie beim Aufsteiger auf die beiden Kreisläufer Nils Stulke und Steffen Silk verzichten. Für sie sprang Tobias Kache in die Bresche und machte seine Sache richtig gut. In der ersten Hälfte waren die Gäste nach der 8:6-Führung (20.) zu oft am gegnerischen Torwart gescheitert und lagen zur Pause mit 9:11 zurück. Nach dem Seitenwechsel sah es bis zum 11:16 (36.) aus HSG-Sicht ganz bitter für die Friesländer aus. Doch angeführt von Kache, berappelte man sich und glich zum 19:19 (46.) aus. Danach folgte ein offener Schlagabtausch, in dem die Gäste die Ein-Tore-Führung des TSV immer wieder ausglichen.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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