Das Mittwochssegeln des Wassersportvereins Hooksiel ist eine Erfolgsgeschichte: Aus bescheidenen Anfängen mit acht Booten im Jahr 2004 hat sich eine Veranstaltung entwickelt, an der im letzten Sommer 29 Bootsbesatzungen teilgenommen haben. „Die Hooksail ist inzwischen eine der größten Segelveranstaltungen an der Küste“, sagte Heinz Martin, 2. Vorsitzender des WSV Hooksiel. Am Wochenende fanden die Siegerehrung und Preisverteilung im WSV-Klubhaus statt.

Dazu hatten sich mehr als 100 Seglerinnen und Segler am Hooksmeer eingefunden und wurden von der WSV-Vorsitzenden Dörte Salverius begrüßt. Im Sommer starteten die Boote aus Hooksiel und Horumersiel alle zwei Wochen mittwochs zum Feierabend-Segeln nach einem speziellen Reglement. Dabei erhält jedes Boot eine individuelle Startzeit, je nach dem eigenen Geschwindigkeitspotenzial.

In Seglerkreisen wird dieses Verfahren Känguruh-Start genannt. Wer am Ende der Segelzeit vorn liegt, hat gewonnen. Die anderen Teilnehmer erhalten Punkte je nach dem erreichten Platz.

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Nach Saisonschluss wird abgerechnet und die Boote mit der höchsten Punktzahl haben gewonnen. Zu den acht Terminen gingen mindestens 13, höchstens 29 Schiffe über die Startlinie vor dem Hafen Hooksiel.

In der Gruppe der weißen Segel siegte „Nu man to“ (Hanko Hagena, Segelkameradschaft Horumersiel), gefolgt von „Doughnut“ (Helmut Hörnle (Sail Lollipop Regatta-Verein) und „Sternjesknud“ (Claus Weegen, WSV Hooksiel).

Bei den bunten Segeln (mit Spinnaker) siegte „Circus maximus“ (Tanno Kruse, SKHS) vor „Urlaub“ (Thomas Brosda, WSV) und „Corroborree“ (Holger Liebert, WSV).

Bei den Mehrrümpfern war erneut „Dreebeen“ (Henning Gerken, SKHS) ganz vorn vor „Dienstreise“ (Tammo Diebel, SKHS) und „Sun“ (Harald Koopmann, WSV). Bei den Rennziegen segelte die Carbonrakete „Black Maggy“ (Wolfram Heibeck, WSV) ohne Konkurrenz.

Sämtliche Wettfahrten absolvierten „All up Stee“ (Jürgen Pape, WSV) und „Sommertag“ (Marlene Brudek, WSV). Der Fairplay-Pokal ging an „Enzo“ (Anton Poppen, WSV) und als „Newcomer“ wurde „Obadja“ (Heiko Diers, Oldenburger Yachtclub) ausgezeichnet.

Auf der fröhlichen Seglerfete wurden dann manche Manöver nachempfunden oder am Tresen nochmals ausgesegelt, nachdem man sich an einem formidablen Grillbüfett gestärkt hatte. Schon jetzt können sich die aktiven Segelsportler auf die 16. Hooksail freuen, die am Mittwoch, 13. Mai 2020 beginnt.

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