Hooksiel Schwer verwundert die Augen gerieben hat sich am Wochenende so mancher Strandbesucher in Hooksiel. Schließlich flogen dort statt Lenkdrachen und Frisbeescheiben diesmal Leder-Eier durch die Luft. Und noch verrückter: auf der Jagd nach eben diesem Spielgerät sowie nach Raumgewinnen und Touchdowns rund 250 Football-Spieler in voller Montur.

„Es ist einfach wunderbar hier, gerade mit dem Ambiente und dem Meer im Hintergrund – es gibt fast nichts Besseres“, brachte Elmar Heiden-escher, Präsident der Oldenburg Outlaws und zugleich Chef-Organisator

Die Regeln

Bei der Strandvariante des American Football wird nach leicht abgewandelten Hallenregeln gespielt. Die Spielfeldgröße beträgt 30x20 Meter, wobei die Endzonen je 5 Meter lang sind. Die Spielzeit beträgt 2x10 Minuten. Ziel jedes Teams ist es, den Ball in die gegnerische Endzone zu bringen und einen Touchdown zu erzielen. Jede Mannschaft, bei der jeweils acht Akteure auf dem Spielfeld stehen, hat dazu fünf Versuche.

des Beach-Bowl 2018, am Sonntag die Einschätzung aller Teilnehmer am weltweit einzigen American-Football-Turnier dieser Art auf den Punkt. „Es war wieder legendär! Großartige Teams, großartiger Sport, großartige Orga und eine atemberaubende Location“, ergänzte Lars Michael, Pressesprecher des mitausrichtenden American-Football und Chearleading-Verbandes Niedersachsen.

Die begehrte silberne Sieger-Trophäe reckten am Ende überraschend die Danube Allstars, das Veteranen-Team der Neckar Hammers aus Donaueschingen, in die Höhe. Zu dieser Mannschaft gehören Footballer, die eigentlich bereits seit Jahren nicht mehr im Spielbetrieb aktiv sind und sich nun eigens für das Beach-Bowl-Turnier formiert hatten.

In einem im wahrsten Sinnes des Wortes äußerst packenden und bis zur letzten Aktion offenen Finale bezwangen die Danube Allstars die Freiburg Sacristans. Der Titelverteidiger musste sich diesmal also mit dem zweiten Platz begnügen. Den dritten Platz belegte Vorjahresfinalist Hassloch 8-Balls aus Rheinland-Pfalz.

Auf dem gemeinsamen vierten Platz landeten die Neckar Hammers, die Eastfrisian Ducks, die Hunters aus Heidelberg, die Black Forest Foxes und die Ü 35 der gastgebenden Oldenburg Outlaws. Der Fair-Play-Pokal ging an die Freiburg Sacristans, der MVP-Pokal für den wertvollsten Spieler an Maximilian „Hamsi“ Sauter – die Nummer eins der Neckar Hammers.

Die Oldenburg Outlaws Coyotes erhielten einen weiteren Sonderpokal. Schließlich waren sie das erstes teilnehmende Frauenteam in der 20-jährigen Geschichte des Beach-Bowl, der zum vierten Mal im Wangerland ausgetragen wurde. Fortsetzung folgt!

Henning Busch
Lokalsport
Redaktion Friesland

Weitere Nachrichten:

Oldenburg Outlaws | Freiburg Sacristans

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.