Hohenkirchen Das Neujahrsschwimmen im Dorf Wangerland hat inzwischen schon einen besonderen Stellenwert: Immer mehr Sehleute kommen, um sich das Spektakel anzusehen – das war auch in diesem Jahr so.

Für die 42 Schwimmerinnen und Schwimmer und einen Nachzügler maß der Herr der Meere, Neptun, (Wieland Rosenboom) zunächst die Lufttemperatur. Neun Grad und ein laues Lüftchen – da waren die fünf Grad Wassertemperatur schon eine Herausforderung.

Doch bevor sich erwartungsfroh die Wasserratten mutig ins Wangermeer stürzten – darunter auch Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena – übernahm der Meeresgott eine besondere Aufgabe: Der Leiter der Abteilung Bautechnik der Gemeinde, Torsten Meuer, gleichzeitig Leiter des Eigenbetriebes Wangermeer, musste in diesem Jahr rasiert werden. In den Vorjahren hatten sich schon der Bürgermeister Mühlena und der Leiter des Hotels „Dorf Wangerland“, Harald Koch, dieser Prozedur unterworfen.

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Dass er nach der umständlichen Rasur auch noch Salzwasser trinken musste, gefiel dem Täufling aber so gar nicht. Dagegen erklärte er sich durchaus mit dem neuen Taufnamen „Haubentaucher“ zufrieden.

Weil der Boden in diesem Jahr sehr aufgeweicht war, hatten die Organisatoren um Joachim Meyer den Ort der Veranstaltung vom Pavillon zum Standort des Kutters verlegt. Doch trotz des Standortwechsels waren Gummistiefel ein Muss.

Neu in diesem Jahr war der Weihnachtsbaumweitwurf-Wettbewerb, der bei zwei Wurf für einen Euro Geld in die Kasse der Jugendfeuerwehr Hohenkirchen spülte. Alle Altersklassen waren da vertreten. Außerdem zahlt das Dorf Wangerland für jeden Schwimmer einen Obolus von zehn Euro, der sich ebenfalls in der Kasse der Jugendfeuerwehr wiederfindet.

Unterstützt wurden die Schwimmerinnen und Schwimmer von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Feuerwehr Hohenkirchen mit ihrem Rettungsboot und von der Gemeinde Wangerland.

Zum vierten Mal in Folge stieg Hooksiels Leiter der Jugendfeuerwehr, Carsten Behnk, in das kühle Nass und nahm dabei einige seiner Jugendlichen samt Betreuer mit. „Kinder kosten Geld und wenn du nicht Vorbild bist, bleibt die erste Reihe immer leer und keiner macht mit“, meinte er während der Aufwärmphase.

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