ZETEL Historischer Erfolg für Keno Vogts, gute Leistungen der Athletinnen und Athleten aus Friesland: Während sich der 16-jährige Hollweger als jüngster Teilnehmer aller Zeiten einen Tagessieg bei der Boßel-Championstour sicherte, erarbeitete sich nicht nur Henning Feyen aus Ruttel im Kampf um einen Tour-Startplatz für die nächste Saison mit Tagesrang drei eine gute Ausgangsposition. Auch Astrid Hinrichs (Schweinebrück) und Kerstin Assing (Steinhausen) liegen nach Platz vier bzw. fünf bei der sechsten Runde mit der Eisenkugel auf der Strecke des KBV Zetel/Osterende gut im Rennen.

Auf der schmalen Fuhrenkampstraße stand erstmals ein Tourstart mit der 800 Gramm schweren und 5,8 Zentimeter dicken Eisenkugel an. Ob man ganz vorne landen würde, hing enorm von den Auftaktwürfen ab. Mit perfekten Versuchen konnte die einzige Kurve auf dieser Strecke mit zwei Würfen von den Männern erreicht werden. Dieser gute Start gelang Andreas Fitze (Wiesede), der auf der anschließenden Geraden das Leistungsniveau jedoch nicht ganz halten konnte und letztlich mit 1600 Metern Vierter wurde.

Held verteidigt dritten Rang

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Nicht zu schlagen war Vogts. Der Ammerländer, der sich schon als exzellenter Klootwerfer einen Namen gemacht hat, arbeitet sich nun auch mit der Eisenkugel in die Männer-Phalanx vor. In Zetel trug sich der Hollweger, der auch die Eisenkugel mit dem Flüchterschlag abfeuert, nach verhaltenem Beginn als Sieger mit 1671 Metern in die Geschichtsbücher der Tour ein und kletterte auf den zehnten Gesamtrang.

Hinter Robert Djuren (Westeraccum, 1637 Meter) bewies Feyen erneut, dass er gut mit der Eisenkugel umgehen kann. Nach dem dritten Platz vor einer Woche in Dringenburg stand für den Ex-Europameister mit 1614 Metern erneut der Bronzerang zu Buche. Damit sammelte Feyen zehn wichtige Zähler für den direkten Tour-Verbleib, den die besten neun Werfer in der Gesamtwertung sicher haben. Der Rutteler kletterte mit nun 32 Punkten auf Rang fünf.

Nach seinem 19. Rang vor einer Woche holte Kevin Dupiczak in Zetel als Zehnter mit 1510 Metern drei Punkte. Mit nun 16 Zählern fehlen dem auf Gesamtplatz 13 liegenden Grabsteder acht Zähler auf Rang neun. Im breiten Mittelfeld reihte sich Andreas Stindt (Spohle, 1413, 18.) ein. Das Gelbe Trikot des Gesamtführenden trägt weiter Titelverteidiger Ralf Rocker (Reepsholt), der diesmal jedoch nur einen Punkt holte. Thorsten Held (Förrien-Minsen) verteidigte als Tagessiebter (1584) Rang drei und liegt 18 Zähler hinter Rocker und zehn hinter dem diesmal leer ausgegangenen Ralf Klingenberg (Rahe).

Vorjahressiegerin lauert

Bei den Frauen ließ der Auftakt von Petra Aden (Wiesederfehn) nichts Gutes erahnen, doch ein zweiter Superwurf brachte ihr die Führung und am Ende den Sieg mit 1339 Metern. Titelverteidigerin Simone Davids (Westeraccum, 1321) wurde Zweite, gefolgt von Anke Klöpper (Upgant/Schott) mit 1236 Metern.

Gleich dahinter platzierten sich die Friesländerinnen Hinrichs (1184) und Assing (1146). Insbesondere die Steinhauserin, in der Vorwoche nur 21., konnte zufrieden sein. Umgekehrt lief es für die Jasmin Kuhlmann. Die Jugendliche aus Rosenberg, die in Dringenburg Rang fünf belegt hatte, kam in Zetel mit 974 Metern nur auf Platz 15.

Ihren Heimvorteil konnte Stephanie Dierks vom KBV Zetel/Osterende mit der Eisenkugel nicht ausnutzen (957, 18.). Vereinskameradin Tanja Schmidt war nicht am Start. In der Gesamtwertung büßte Fenja Frerichs (Ardorf) einen großen Teil ihres Vorsprungs ein. Sie holte nur zwei Punkte und liegt mit 54 Zählern nur noch hauchdünn vor Klöpper und der Dietrichsfelderin Kerstin Friedrichs (beide 53). In Lauerstellung auf Rang eins liegt jetzt auch wieder Titelverteidigerin Davids als Vierte (48).

Nicht mehr ins Rennen um das Gelbe Trikot eingreifen können Assing (37, 5.) und Hinrichs (36, 6.), haben aber vor den beiden letzten Tourstationen im Kreisverband Wittmund am 30. April in Berdum (Holzkugel) und am 10. Juni in Willen (Gummikugel) gute Aussichten auf einen direkten Tour-Verbleib.

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