FRIESLAND In der Handball-Landesliga schöpfen die Spieler der akut abstiegsgefährdeten HG Jever/Schortens II nach dem überraschenden Derbysieg neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

Männer: HG Jever/Schortens II - HSG Neuenburg/Bockhorn 32:25. Durch den verdienten Erfolg im Friesland-Duell verließ die Mannschaft von HG-Trainer Reiner Schumacher erstmals nach langer Zeit wieder den letzten Tabellenplatz. Sollten die Spieler aus Jever und Schortens am Donnerstagabend (20 Uhr, Sportzentrum Jahnstraße in Jever) im Nachholspiel gegen den Tabellenelften HSG Wilhelmshaven II nachlegen, wäre der Klassenerhalt plötzlich wieder in greifbarer Nähe. „Wir haben sehr diszipliniert und gut gespielt“, bilanzierte HG-Betreuer Klaus Hoppe – wohl wissend, dass aus den letzten sechs Saisonspielen noch mindestens fünf Punkte geholt werden müssen, um am Ende doch noch überm Strich zu stehen.

Unterdessen hatte sich die Mannschaft von HSG-Trainer Bernd Frosch in Schortens unter Wert geschlagen. Bereits in der Anfangsphase wurden zu viele Chancen ausgelassen und viele Bälle leichtfertig vertändelt. „Die Rate der technischen Fehler war einfach zu hoch, das zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel“, erläuterte HSG-Vorstand Wolf-Rüdiger Temp. Außer dem starken Torwart Lars Buschmann fand kein Neuenburger Spieler an diesem Tag seine Normalform.

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Frauen: HG Jever/Schortens - TSG Hatten-Sandkrug 20:16. Der Sieg der HG war während der gesamten Spielzeit nie in Gefahr, obwohl die Gastgeberinnen besonders in der zweiten Halbzeit viele verschiedene Aufstellungen ausprobierten. Bis auf Nina Wasilewski, die noch nicht wieder ganz fit ist, erhielten alle Spielerinnen Spielanteile. „Besonders erfreulich war der Treffer zum 20:16 durch die erstmalig eingesetzte Svenja Eylert aus der A-Jugend“, sagte HG-Betreuerin Birgit Graalfs.

HSG Neuenburg/Bockhorn - TuS Lemförde 25:16. Dank einer herausragenden Indra Wefer im Tor (24 Paraden, darunter zwei Siebenmeter) ließen die Friesländerinnen zu Hause nichts anbrennen. Die Neuenburgerinnen agierten aus einer sicheren Deckung heraus und ließen dem Tabellenletzten nur wenige Chancen. Durch diese weitere Niederlage sollte es für die Frauen aus Lemförde nun sehr schwer werden, den Abstieg noch zu verhindern. Die Gastgeberinnen bestimmten mit Imke Wefer (7 Tore) auf der Spielmacherposition über weite Strecken die Partie und hatten in Anika Steinmetz (7) eine weitere starke Vollstreckerin.

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