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Einsatz in Gemeinde Apen
Tödlicher Unfall an Gnieser-Kreuzung: Erhebliche Verkehrsbehinderungen

Jever Auch wenn die große Überraschung am Samstagabend im Sportzentrum Jahnstraße ausgeblieben ist und die abstiegsgefährdete HG Jever/Schortens erwartungsgemäß gegen den Tabellenzweiten HSG Grüppenbühren/Bookholzberg klar mit 26:35 (14:18) den Kürzeren gezogen hat, scheinen die Hausherren den Ernst der Lage in der Handball-Landesliga erkannt zu haben. „Vor allem in der ersten Halbzeit war das eine ganz andere Körpersprachen“, zeigte sich HG-Coach Axel Wolf mit der Reaktion seiner Mannen auf das 20:33-Debakel in Osnabrück und das Krisengespräch unter der Woche zufrieden: „Die Einstellung stimmte diesmal. Die Jungs haben das im Training Einstudierte gut umgesetzt, wobei die jungen Leute den etablierteren Spielern dabei gezeigt haben, dass sie Ansprüche auf mehr Einsatzzeiten anmelden.“

In der ersten Hälfte, in der Sebastian Keib und Marvin Oschmann noch auf der Bank schmoren mussten und stattdessen Thore Jacobs und Dennis Siebels im HG-Rückraum aufliefen und ihre Sache gut machten, hielten die Hausherren über Zwischenstände von 3:1 (4.) und 8:8 (13.) bis zum 13:12 (22.) bestens mit dem haushohen Favoriten mit. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs konnten sich die körperlich überlegenen Gäste leicht auf vier Treffer absetzen.

Allerdings verschliefen die Jeverländer den Beginn der zweiten Hälfte und gerieten über 15:20 (35.) schnell vorentscheidend mit 17:26 (44.) in Rückstand. „Statt die gegnerische Abwehr weiter mit viel Kreuzen in Bewegung zu halten, haben sich die Jungs plötzlich in Eins-gegen-Eins-Situationen aufgerieben – das konnte gegen diese robusten Gegenspieler nicht gutgehen“, bedauerte Wolf. Hinzu kam auch noch Pech aufseiten der Gastgeber, die allein sechs Pfostentreffer zu verbuchen hatten. Einige davon nutzten die Gäste, bei denen allen voran Rechtsaußen Marcel Donner (10) nicht zu stoppen war, zu erfolgreichen Tempogegenstößen.

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Wolf: „Mit ein bisschen mehr Glück und etwas mehr Gegenwehr unserer erfahreneren Spieler, wäre die Partie deutlich enger verlaufen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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