Oldenburg /Jever Die Landesliga-Handballer der HG Jever/Schortens haben den ersten von drei Matchbällen zum Klassenerhalt kläglich vergeben. Im Auswärtsspiel beim Abstiegsrivalen TvdH Oldenburg II zog das Team von Coach Axel Wolf und Co-Trainer Dietmar de Vries verdient mit 22:27 (13:14) den Kürzeren, wurde vom Gegner in der Tabelle überholt und rutschte auf den 10. Platz ab. Angesichts der gleitenden Skala und bis zu vier Absteigern benötigen die Jeverländer aus den letzten beiden Spielen noch immer einen Sieg.

Das ohne personelle Verstärkung aus der Zweiten angetretene HG-Team hatte beim TvdH schon vor der Pause über 1:3 (4. Minute), 3:7 (13.), 9:9 (21.) nie in Führung gelegen. „In der zweiten Hälfte konnte man von Anfang merken, dass die Mannschaft unsere Vorgabe, die Endspiel-Situation in positive Energie umzuwandeln, nicht angenommen hat“, ärgerte sich de Vries: „Das war kein Abstiegskampf und daher wirklich sehr enttäuschend für uns!“

Dabei wäre die Oldenburger Verbandsliga-Reserve mit der richtigen Einstellung durchaus zu schlagen gewesen. „Selbst unsere erfahrenen Spieler haben sich aber zu viele individuelle Fehler in Abwehr und Angriff geleistet“, bedauerte de Vries. Zudem wurde einmal mehr deutlich, dass der HG-Mannschaft die nötige Durchschlagskraft und Qualität im Rückraum fehlt. Obendrein haderten die Gäste mit diversen unglücklichen Schiedsrichter-Entscheidungen zu ihren Ungunsten.

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„Dennoch: In erster Linie ist die Mannschaft selbst schuld, dass sich der Druck vor dem letzten Heimspiel gegen Osnabrück wieder erhöht hat – auch wenn wir noch nicht in Panik verfallen müssen“, erklärt de Vries: „Axel und ich verlangen jetzt aber von der Truppe, dass sie schon in dieser Woche vor dem nächsten Endspiel um den Klassenerhalt den Fokus voll auf Osnabrück legt. Nur mit hundertprozentiger Konzentration ist dort was drin – und nicht, wenn einige Spieler mit dem Kopf erneut ganz woanders sind!“

Mit Blick auf die seit Wochen anhaltende Unruhe in Mannschaft und Verein fügte der erfahrene Co-Trainer hinzu: „Ich mache mir echte Sorgen um den Männer-Handball in Jever, den ich jahrelang begleitet habe.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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