JEVER Zum Abschluss einer extrem turbulenten Woche, die – wie berichtet – mit der Suspendierung des Spielers Markus Kuhnt begonnen und einen Tag später mit dem Rücktritt des Trainertrios Andreas Jakumeit, Dietmar de Vries und Reinhold Schmidt fortgesetzt wurde, haben die Oberliga-Spieler der HG Jever/Schortens für einen sportlichen Paukenschlag gesorgt. Am Sonnabend besiegten die akut abstiegsgefährdeten Friesländer nach einer beeindruckenden Energieleistung und Aufholjagd den Tabellenfünften HSG Schwanewede/Neuenkirchen knapp mit 25:24 (10:13) und schöpfen neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

Obwohl die Gastgeber schon in der ersten Halbzeit bei Zwischenständen von 1:4, 6:9 und 10:13 immer einem Rückstand hinterhergerannt waren, war unverkennbar, dass die heftigen Turbulenzen das Team noch enger haben zusammenrücken lassen. Selbst als die Gäste in der 37. Minute auf 16:11 davongezogen waren, kämpften sich die Spieler aus Jever und Schortens wieder zurück in die Partie.

Allen voran der erfahrene Oliver Krause – der die Mannschaft gemeinsam mit Routinier Sören Krebst, dem starken Torwart Thomas Hilbinger sowie dem Ersten Vorsitzenden Christian Janssen auf der Bank coachte – drehte plötzlich auf. Nun gelang das, was in vielen Spielen zuvor gefehlt hatte, die HG-Spieler erzielten einfache Tore aus dem Rückraum. Zudem drehten Jan Bergmann und Jan Harms immer mehr auf und machte sich der taktische Schachzug bezahlt, Schwanewedes gefährlichsten Werfer Andreas Swalkiewicz in der zweiten Hälfte komplett in Manndeckung zu nehmen.

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Tor um Tor holten die Hausherren – lautstark angefeuert von ihren Fans im Sportzentrum Jahnstraße – auf, glichen in der Schlussminute aus und kamen durch Bergmann, der zuvor von Krebst freigesperrt worden war, kurz vor dem Abpfiff zum viel umjubelten Siegtreffer.

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