Jever /Schortens Mit leeren Händen sind erwartungsgemäß die abstiegsgefährdeten Landesliga-Handballer der HG Jever/Schortens am Samstagabend von der Auswärtspartie beim ambitionierten Tabellendritten TV Dinklage nach Hause zurückgekehrt. Dennoch zeigten sich Coach Axel Wolf und Co-Trainer Dietmar de Vries nicht unzufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft bei der 25:28 (12:14)-Niederlage.

„Die Jungs haben sich ein Duell auf Augenhöhe mit dem Favoriten geliefert und gut mitgespielt“, analysierte de Vries. Die Gäste hatten sogar den besseren Start erwischt und führten nach 13 Minuten mit 6:4. Das war auch ein Verdienst von Sebastian Keib, der in der Anfangsphase im Angriff sein Wurf-Potenzial andeutete.

Zwar setzten sich die Dinklager, angeführt vom wurfstarken Christoph Staggenburg, nach dem 9:9-Ausgleich (20.) kurzzeitig auf 13:9 (24.) ab, doch verkürzten die Jeverländer zur Pause wieder auf zwei Treffer. „Die Abwehr hat erneut sehr gut funktioniert“, lobte de Vries. Und das, obwohl Abwehrchef Eike Schanko (berufsbedingt) und Ben Laurinat (angeschlagen) fehlten. Den Part im Mittelblock der HG-Defensive übernahmen Dominic Schwarzenberger und Keib, die ihre Sache gut machten. Zudem waren die Torhüter Lennart Suttner und „Toto“ Janssen ein gewohnt zuverlässiger Rückhalt.

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Nach dem Seitenwechsel aber gerieten die Gäste entscheidend in Rückstand. Statt nach dem Wiederanpfiff auf einen Treffer zu verkürzen, lagen sie nach wenigen Minuten plötzlich mit 13:18 (36.) hinten. „Da waren wir mit dem Kopf leider noch in der Kabine“, bedauerte de Vries: „Doch haben wir uns diesmal auswärts nur einen kurzen Leistungseinbruch geleistet und danach wieder mit guter Moral dagegengehalten.“

In der Tat kämpfte sich der Außenseiter beim Favoriten über 16:19 (41.) und 17:23 (48.) fünf Minuten vor dem Ende wieder auf 22:25 heran (55.). Zur großen Wende und damit zu einem Überraschungscoup sollte es allerdings nicht mehr reichen.

„Dafür haben wir im Angriff noch zu viele Hundertprozentige ausgelassen“, bilanzierte de Vries. Dennoch nehme man diverse positive Dinge aus dieser Partie mit in das nachfolgende Heimspiel gegen Georgsmarienhütte, das im Abstiegskampf unbedingt gewonnen werden muss. „Da beißt die Mause keinen Faden ab!“, bestätigte de Vries.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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