Jever Aufatmen bei der HG Jever/Schortens: Die Landesliga-Handballer haben sich am Samstagabend im „Vier-Punkte-Spiel“ gegen den TV Georgsmarienhütte, Tabellennachbar und direkter Konkurrent im Abstiegskampf, am Ende souverän mit 30:22 (15:9) durchgesetzt und zu Hause damit weiteren wichtigen Boden Richtung Klassenerhalt gut gemacht.

„Das war ein großer Schritt“, freute sich Co-Trainer Dietmar de Vries – auch mit Blick auf die zeitgleiche Niederlage des TV Cloppenburg II bei der TSG Hatten-Sandkrug II (23:29), wodurch die Jeverländer den Vorsprung vor der gefährlichen Abstiegszone vorerst auf vier Zähler ausgebaut haben.

Angeführt von Routinier Sören Krebst – der nicht nur als sicherer Siebenmeterschütze glänzte, sondern vor der Pause von Rückraum Mitte aus auch viel Struktur ins HG-Angriffsspiel brachte – hatten sich die Hausherren vor 150 Zuschauern im Sportzentrum Jahnstraße in Jever über Zwischenstände von 6:1 (12. Minute), 8:6 (16.) und 15:7 (26.) gegen die im Rückraum ersatzgeschwächten Gäste aus dem Osnabrücker Land eine komfortable Pausenführung erarbeitet.

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„Bis dahin haben die Jungs die Vorgaben aus einer sicheren Abwehr heraus optimal umgesetzt“, lobte de Vries. Nach Wiederbeginn sollte es für das Team von HG-Coach Axel Wolf allerdings noch einmal eng werden. Georgsmarienhütte nahm fortan Krebst in Manndeckung und kämpfte sich prompt auf 16:18 (40.) und 19:21 (50.) wieder heran. „In dieser Phase haben wir in der Offensive zu viel Standhandball gespielt, statt schnellere und weitere Laufwege einzugehen“, analysierte de Vries. Doch eine taktische Umstellung des HG-Trainer-Duos trug Früchte. Abwehrchef Eike Schanko übernahm im Angriff die Rolle des Regisseurs, Jan Bergmann rückte an den Kreis und Krebst auf Außen.

Mit einem Zwischenspurt auf 25:20 (55.) sorgten die Gastgeber flugs für die Vorentscheidung. „Es ist eine neue Qualität, dass sich die Jungs nicht aus der Ruhe bringen lassen, wenn es phasenweise mal nicht so läuft“, freute sich de Vries: „Das Team hat auch diesmal immer an sich geglaubt und zum Schluss noch einmal richtig gas gegeben. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragten dabei diesmal Sören Krebst und Ben Laurinat noch ein Stück weit heraus.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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