Jever /Schortens Die Landesliga-Handballer der HG Jever/Schortens haben sich mit einer deftigen 23:35 (13:16)-Pleite beim TuS Bramsche in eine vierwöchige Spielpause verabschiedet und damit einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen müssen. Der trügerische achte Tabellenplatz täuscht darüber hinweg, dass es in den letzten drei Saisonspielen wegen der gleitenden Skala (bis zu vier Absteiger) noch einmal richtig eng werden könnte, denn die Konkurrenz im Nacken hat weniger Spiele ausgetragen.

„Das war ein Rückfall in alte Zeiten“, zeigte sich Co-Trainer Dietmar de Vries ebenso wie Coach Axel Wolf tief enttäuscht von der nach der Pause indiskutablen Vorstellung. „Das war nach dem Seitenwechsel kollektives Versagen in Abwehr und Angriff“, ärgerte sich de Vries über den Leistungsabfall nach einer ersten Halbzeit, in der die HG den Bramschern über 3:1 (9.) und 9:9 (21.) noch ein Duell auf Augenhöhe geliefert hatte – auch weil Jan Bergmann (8) an seine alte Form anknüpfen konnte.

Dies sollte aber der einzige Lichtblick aufseiten der Gäste bleiben, die nach dem Seitenwechsel über 13:18 (32.), 15:23 (40.) und 19:29 (52.) auseinanderbrachen. „Das war Steinzeit-Handball: kein Druck, kein Spielwitz und das Auslassen diverser Hundertprozentiger im Angriff, während in der Abwehr jeglicher Biss und Zugriff auf die Bramscher fehlte, die nicht nur einen, sondern zwei, drei Schritte schneller waren als wir“, nahm die Vries kein Blatt vor den Mund.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Ob auch die aktuelle Unruhe im Team ob der weiteren gemeinsamen Zukunft in der Ersten ihren Teil zum Debakel beigetragen hat, ist Spekulation. Derweil haben die Verantwortlichen der HG um den neuen Vorsitzenden Karl-Heinz Schwarzenberger in Sachen Trainer Nägel mit Köpfen gemacht. Seit Sonnabend steht fest, dass die Erste in der neuen Saison von Michael Schmidt aus Wittmund gecoacht wird. „Er ist ein erfahrener und ambitionierter Trainer mit Potenzial“, so Schwarzenberger. Schmidt war zuletzt bei den Landesklassen-Frauen der HSG Neuenburg/Bockhorn an der Seitenlinie aktiv, davor beim OHV Aurich.

Das Duo Wolf/de Vries, das seinen Rückzug zum Saisonende bereits im Frühjahr angekündigt hatte, gibt sich weiter kämpferisch: „Wir wollen mit aller Macht den Klassenerhalt schaffen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.