Heidmühle Dank eines 4:0 (2:0)-Heimsieges gegen Tur­abdin Delmenhorst hat sich der Heidmühler FC am Sonntag im heimischen Klosterpark mit 43 Punkten als Tabellenführer in die Winterpause verabschiedet. Derweil überwintert der BV Bockhorn mit lediglich 10 Punkten aus 16 Spielen auf dem vorletzten Platz. Das eigentlich ebenfalls für Sonntagnachmittag angesetzte Heimspiel gegen SVE Wiefelstede war am Samstagnachmittag wegen Unbespielbarkeit des aufgeweichten Platzes an der Hilgenholter Straße abgesagt worden.

Da auch die Partie des Tabellenzehnten Oben­strohe (22) in Rastede auf Mitte April verlegt worden war, war aus friesischer Sicht am letzten Spieltag in 2016 nur der HFC im Einsatz – und wurde seiner Favoritenrolle gerecht.

Von einem standesgemäßen Heimsieg wollte Hans-Jürgen Immerthal nach Spielschluss allerdings nichts wissen: „Turabdin hat super mitgespielt, war auf dem Platz sehr präsent und ist ebenfalls hohes Tempo gegangen“,analysierte der HFC-Coach: „So haben die Zuschauer ein sehr flottes Spiel zu sehen bekommen, in dem beide Mannschaften mit offenem Visier gekämpft haben.“

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In der Tat hatten die Gäste aus Delmenhorst, die in der Tabelle unter Wert nur auf dem 14. Platz rangieren, in der ersten halben Stunde durchaus zwei, drei gefährliche Aktionen – auch wenn die HFC-Abwehr um Youssef El-Ali und Justin Tjardes im Strafraum nicht viel zuließ.

Den Führungstreffer für die Platzherren erzielte Tim Rockmann in der 11. Minute, als er nach einem abgewehrten Freistoß von Dardan Jashari am schnellsten reagierte und den Ball über die Linie drückte. Zwischen der 12. und 18. Minute ließen die Heidmühler indes gleich vier sehr gute Chancen liegen, als sie in der gegnerischen Box im Abschluss nicht konsequent genug agierten. Nach einem feinen Konter über Niklas Fasshauer, Robin Schneider und Tarek El-Ali, der von der Grundlinie zurücklegte, war es dann aber soweit: Jashari erhöhte auf 2:0 (30.).

„Dennoch mussten wir auch nach der Pause immer auf der Hut sein“, sagte Immerthal mit Blick auf die weiterhin forsch dagegenhaltenden Delmenhorster. So dauerte es bis zur 81. Minute, ehe Jascha Meine einen an Tarek El-Ali verursachten Foulelfmeter zur beruhigenden 3:0-Führung verwandelte. Meine war es auch, der den schönsten Treffer des Tages erzielte, indem er den Ball vom linken Strafraumeck formschön rechts oben zum 4:0 in den Winkel zirkelte (83.).

„Es ist toll, alle neun Heimspiele gewonnen zu haben und als Tabellenführer in die zweite Phase der Saison zu starten“, bilanzierte Immerthal zufrieden: „Damit sind vorerst alles Wünsche in Erfüllung gegangen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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