Rastede /Heidmühle Von wegen locker lösbare Pflichtaufgabe: Die Fußballer des Bezirksliga-Spitzenreiters Heidmühler FC mussten sich am Sonntag beim 4:3 (1:2)-Sieg im Ammerland mächtig strecken, ehe der 16. Dreier im 19. Saisonspiel unter Dach und Fach gebracht war. „Das war ein echter Fight“, atmete HFC-Coach Hans-Jürgen Immerthal nach der umkämpften Partie beim FC Rastede spürbar durch: „Leider haben mittlerweile alle unsere Gegner verstanden, dass sie gegen den HFC eigentlich nichts zu verlieren haben. Auch Rastede stand tief gestaffelt, hat auf unsere Fehler gewartet und dann auf lange Bälle nach vorn gesetzt.“

Zwar hatte Tarek El-Ali, der später mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden musste, die Heidmühler bereits in der 7. Minute in Führung gebracht, nachdem ihm der Ball vom gegnerischen Torwart Steffen Küpker beim versuchten Spielaufbau direkt in die Füße gespielt worden war. Doch glich Rastedes Christian Spielvogel mit einem frech ausgeführten Freistoß zum Ärger der verdutzten Gäste, die mit einer vorherigen Freigabe des Balles durch den Schiedsrichter gerechnet hatten, zum 1:1 aus.

„So etwas habe ich auch noch nicht erlebt“, sagte Immerthal mit Blick auf den Unparteiischen, der zuvor noch penibel darauf geachtet hatte, dass der Ball richtig liegt und die Mauer korrekt postiert ist.

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Und es kam noch dicker für Heidmühle: Stephan Reinken vollendete einen Konter der Platzherren zur überraschenden 2:1-Pausenführung. „Das war gut gespielt, von uns aber auch schlecht verteidigt“, grantelte Immerthal, der in der Kabine seinen Spielern daher auch noch einmal einige klare Worte mit auf den Weg gab: „Sie sollten den Ball besser laufen lassen und es dem Gegner nicht so einfach machen, in die Zweikämpfe zu kommen und unseren Rhythmus zu stören.“

Gesagt, getan: Die Chancen der Gäste häuften sich nach dem Seitenwechsel. Und nach einem schönen Spielzug nebst Flanke von Lukas Weis traf Keno Siebert aus halbrechter Position zum 2:2 ins lange Eck (51.). Dann war Dardan Jashari nach einem Freistoß von Philip Immerthal Nutznießer eines Absprachefehlers zweier Rasteder Abwehrspieler und traf aus kurzer Entfernung zur 3:2-Führung (69.).

Danach machte Weis mit einem platzierten Schuss aus 20 Metern ins untere linke Eck vermeintlich alles klar für die Gäste – 4:2 (85.). Doch drängte der HFC auf das 5:2 und wurde von den Rastedern blitzsauber ausgekontert, indem Reinken zum 3:4 traf (88.). „Danach sind wir allerdings ruhig geblieben und haben auch die dreiminütige Nachspielzeit unbeschadet überstanden“, freute sich Coach Immerthal: „Es war gut zu sehen, dass uns ein Rückstand nicht aus der Bahn wirft und wir die Qualität haben, auswärts vier Treffer zu erzielen.“

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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