Oldenburg /Heidmühle Erster schwerer Dämpfer für die ambitionierten Bezirksliga-Fußballer des Heidmühler FC: Das ersatzgeschwächte Team von Lars Klümper kam überraschend deutlich mit 1:5 (1:3) beim runderneuerten Landesliga-Absteiger VfB Oldenburg II unter die Räder, der einige Akteure aus der Ersten in seinen Reihen hatte – das allerdings wollte der HFC-Coach nicht als Ausrede gelten lassen.

„Keine Frage, der VfB II war besser und die Niederlage verdient“, bilanzierte Klümper, der erneut auf diverse verletzte und angeschlagene Leistungsträger verzichten musste. „Man hat gesehen, wo es uns zurzeit fehlt. Wenn so viele wichtige Stützen nicht dabei sind, können wir das gegen solch starke Gegner einfach nicht kompensieren“, erläuterte der HFC-Trainer.

Im Training hatte sich zuletzt unter der Woche Torwart Simon Koick einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt mindestens ein halbes Jahr lang aus. „Wir haben bislang die Seuche“, sagte Klümper auch mit Blick auf Divan Erkek, der in Oldenburg nach der Pause eingewechselt worden war, aber zehn Minuten später mit Verdacht auf Bänderriss im Fuß schon wieder vom Platz musste.

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Auf VfB-Seite hatten die Heidmühler vor allem den wendigen Kai Kaissis nicht in den Griff bekommen. Dieser war es auch, der „nach einem dummen Ballverlust im Mittelfeld“ (Klümper) am schnellsten schaltete und aus 16 Metern zur 1:0-Führung traf (21.). Kurz darauf hatte der HFC eine Doppelchance zum Ausgleich, doch sowohl Jascha Meine als im Nachschuss auch Nicolai Kück scheiterten an VfB-Torwart Thorben Riechers (25.).

Praktisch aus dem Nichts gelang dann Youssef El-Ali nach einem langen Ball per Kopf der überraschende Ausgleich zum 1:1 (40.). Doch kaum war die Freude bei den Gästen darüber verebbt, schlugen die Oldenburger zurück. Zunächst ließ Kaissis vier Gegenspieler stehen und legte auf David Bollmann quer, der zum 2:1 traf (42.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte war nach einer Ecke erneut Bollmann zur Stelle – diesmal per Kopf, wobei HFC-Ersatztorwart Philipp Janßen keine gute Figur machte (45.+2).

„In der Pause habe ich versucht, das Team noch einmal wach zu rütteln, denn bei einem Anschlusstreffer wäre vielleicht noch mal was drin gewesen“, erläuterte Klümper, der nach dem Seitenwechsel neben Erkek, der die Kreise von Kaissis einengen sollte, und den noch angeschlagenen Dardan Jashari brachte. Doch verpuffte der Anfangselan nach Wiederbeginn schnell.

Aus den Gewühl heraus markierte Marcel Naber zunächst das 4:1 (49.) und fünf Minuten später das 5:1 (54.). „Da war das Ding entschieden, das hat man auch an der Körpersprache meiner Spieler gesehen, die danach aber zum Glück nicht ganz untergegangen sind“, erklärte Klümper. Jeweils aus spitzem Winkel verpassten Heidmühles Meine und Henning Fähnders noch eine mögliche Ergebniskorrektur.

„Wenn wir aufgrund der Ausfälle fußballerisch nun einmal nicht mehr so stark sind, dann muss man wenigstens kämpfen und richtig in die Zweikämpfe gehen, das habe ich allerdings von zu wenigen gesehen“, bedauerte Klümper abschließend und bescheinigte diesmal lediglich Tim Rockmann Normalform.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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