Heidmühle Das hatte es schon lange nicht mehr im Klosterpark bei einem Heimspiel der ersten Männermannschaft gegeben: Freudenhüpfer, obwohl die abstiegsgefährdeten Landesliga-Fußballer des Heidmühler FC am Sonntagnachmittag ein weiteres Mal im Regen standen. Diesmal allerdings nicht im übertragenen Sinne, sondern rein wettertechnisch. Denn im vierten Anlauf unter dem neuen Trainer Markus Olbrys feierten die Rothemden auf dem heimischen Kunstrasen in von Regen-, Graupel- und Hagelschauern durchweichten Trikots erleichtert den 3:0 (1:0)-Heimsieg im Kellerduell gegen Hansa Friesoythe. Zugleich gab das Team um Kapitän Philip Immerthal die rote Laterne wieder an den TV Georgsmarienhütte ab, der allerdings noch zwei Spiele weniger ausgetragen hat.

Ein Hoffnungsschimmer, mehr nicht zunächst angesichts von noch immer acht Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Aber ein Ergebnis, das Mut machen dürfte für die kommenden Aufgaben. Der lang ersehnte zweite Saisonsieg war zudem die richtige Reaktion auf das vorherige 1:8 (0:7)-Debakel beim BV Essen. „Das kann man so sagen“, analysierte Olbrys: „Zumal die Jungs nicht nur einen sehr wichtigen Sieg eingefahren, sondern auch noch sehr gut gespielt haben.“

Den Führungstreffer der Platzherren hatte Dardan Jashari im Nachschuss erzielt (19.), nach dem Sturmpartner Niklas Fasshauer auf Zuspiel des emsigen Robin Schneider zunächst gescheitert war. Schneider war von Olbrys, der im Vergleich zum Essen-Spiel einige Umstellungen vorgenommen hatte, als Außenverteidiger praktisch ins kalte Wasser geworfen worden und erhielt nach Spielschluss, auch wegen seiner diversen Risikoläufe in die Spitze, ein Sonderlob. Ein weiteres ging an Philip Müller, der von Beginn an als Innenverteidiger auflief. „Das Wichtigste aber war, das sich das komplette Team voll reingehängt und klasse zusammengearbeitet hat“, freute sich Olbrys.

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Allerdings war auch der Tabellenzehnte aus Friesoythe vor der Pause zu Chancen gekommen. Die größte vereitelte HFC-Keeper Steffen Lühr, der kurz vor dem Seitenwechsel gegen Hansa-Torjäger Robert Plichta (zuvor SV Wilhelmshaven) gekonnt zur Ecke klärte. „Das war eine wichtige Szene für den weiteren Spielverlauf“, betonte Olbrys: „In den vergangenen Wochen wäre so ein Ding reingegangen, diesmal war es ein Zeichen für das ganze Team, dass heute was geht.“

Die ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn gehörten jedoch den Gästen. Aber mit dem Glück der Tüchtigen verteidigten die Heidmühler ihren knappen Vorsprung und nahmen ab der 60. Minute das Zepter wieder in die Hand. Auch den verletzungsbedingt zweimaligen Wechsel auf der Innenverteidiger-Position überstand der HFC. Für Nikolai Kück (Rücken) hatte Olbrys zunächst Neuzugang Daniel Oleksyn (zuvor TSV Oldenburg) ins Spiel gebracht (58.), doch zog sich dieser nach nur 15 Minuten eine Zerrung zu und musste durch Joschua Titz ersetzt werden (73.).

Im Angriff machten derweil die am und im Sechzehner prächtig harmonierenden Jashari und Fasshauer den Heimsieg perfekt – wobei Fasshauer beide Male als Torschütze vollendete (63., 88.).

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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