Heidmühle Der Bann ist gebrochen: In einer turbulenten Landesliga-Partie haben sich die Fußballer des Heidmühler FC am Sonntag mit 4:3 gegen Kickers Emden durchgesetzt. Es war für den Aufsteiger zugleich der erste Saisonsieg im siebten Anlauf – und das nach einem 0:2-Pausenrückstand gegen die als Tabellenzweite angereisten Ostfriesen, die vor dem Seitenwechsel durch Manuel Suda (36. Minute/Konter) und Holger Wulff (41.) im Abschluss erfolgreich waren.

„Die vielen Zuschauer haben ein richtig tolles Spiel gesehen mit viel Tempo, starkem Passspiel und vielen Toren“, bilanzierte HFC-Coach Hans-Jürgen Immerthal kurz nach Schlusspfiff und zollte seinen Spielern ein dickes Lob: „Hut ab vor der Mannschaft, die sich diesmal von den Rückschlägen durch Gegentore nicht aus der Bahn haben werfen lassen. Zudem waren endlich auch mal Spieler auf dem Platz, die das Team geführt haben.“

Noch in der Halbzeitpause hatte Immerthal indes noch ganz andere Töne anschlagen müssen, weil seine Akteure zwar 35 Minuten lang richtig guten Fußball gespielt hatten – allerdings zum wiederholten Male in dieser Spielzeit die nötige Durschlagkraft im Abschluss vermissen ließen. „Da wurde Tacheles geredet in der Kabine“, verriet Immerthal, der sich dabei insbesondere seine Stürmer zur Brust nahm und diese wachrüttelte: „Es ging darum, dass die Jungs die Treffer einfach auch mal erzwingen und über die Linie drücken müssen, statt einmal zu viel querzulegen.“ Kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Heidmühler zudem Pech, das die ansonsten umsichtig agierende Schiedsrichterin ein „elfmeterreifes Foul“ (Immerthal) an Lennart Brunet anders einstufte (43.).

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Kurz nach Wiederbeginn drehten die Heidmühler dann allerdings richtig auf. Keno Siebert markierte das 1:2 (48.), doch nur eine Minute später hatte der HFC nach einem Ballverlust im Spielaufbau den nächsten Nackenschlag zu verkraften, denn erneut vollendete Wulff einen Kickers-Konter zum 1:3 (49.). „Klasse, dass die Jungs auch das weggesteckt haben“, freute sich Immerthal. Denn wiederum nur wenige Minuten später sorgte Tarek El-Ali für das 2:3 (55.). Dann wurde es immer turbulenter.

Nach einem Latten-Kopfball von Keno Siebert (65.) und einer Schusschance von Dardan Jashari (68.) gelang Nikolai Kück nach einer Ecke der Platzherren der so wichtige Ausgleich zum 3:3 (71.). Und es kam noch besser aus HFC-Sicht, denn Tarek El-Ali erzielte das umjubelte 4:3 (74.). Nun drängten die Ostfriesen auf den Ausgleich, trafen fünf Minuten vor dem Abpfiff aber nur noch den Pfosten. Der Rest war nach Spiel­ende nur noch Jubel in Rot.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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