Heidmühle Nicht nur enttäuscht, sondern mächtig sauer haben die Fußballer des Heidmühler FC am Mittwochabend das Spielfeld im Ostfriesland-Stadion verlassen. So hatten sie im Nachholspiel bei Kickers Emden eine äußerst bittere 2:3 (2:2)-Niederlage einstecken müssen, weil der Unparteiische fünf Minuten vor Abpfiff einen äußerst fragwürdigen Hand-Elfmeter gab, den Holger Wulff zum umstrittenen Siegtreffer für die Platzherren verwandelte.

Statistik

Fußball-Landesliga

Kickers Emden - Heidmühler FC 3:2 (2:2)

Heidmühler FC Lühr – Brunet (59. Klische), Kurzawa (65. Hedirovi), Orru - Titz - K. Siebert (69. T. El-Ali, Schröder, Jashari, Zytur - Fasshauer.

Tore 0:1 Fasshauer (23.), 1:1 Suda (23.), 2:1 Hinrichs (37.), 2:2 K. Siebert (45.), 3:2 Wulff (85./Handelfmeter).

„Da stimmt der alte Spruch wieder: Wenn du unten drin steckst, kommt alles zusammen“, sagte Markus Olbrys nach der umkämpften Partie an seiner alten Wirkungsstätte – zumal sich die akut abstiegsgefährdeten Heidmühler schon in den Spielen gegen Oythe und Holthausen-Biene benachteiligt gefühlt hatten. Zum Schiedsrichter wollte der HFC-Coach diesmal jedoch wenig sagen, um wohl nicht als schlechter Verlierer da zu stehen. Nur so viel: „Giancarlo Orru hatte den Arm beim Schuss des Gegners angelegt, und der Ball springt oben an die Schulter – da erwarte ich kurz vor Schluss einfach mehr Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter.“

Die Anfangsphase der Partie in Emden hatte Kickers gehört, die drei Tage zuvor an gleicher Stätte Schlusslicht Georgsmarienhütte noch mit 9:1 vom Platz gefegt hatten. „Die eingespielten Emder waren uns in der ersten Hälfte in Sachen Passspiel und Schnelligkeit einen Tick voraus“, analysierte Olbrys. Doch Steffen Lühr erwies sich im HFC-Gehäuse als bärenstarker Rückhalt.

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Nach einem lehrbuchmäßig ausgeführten Angriff der Heidmühler über Bendix Schröder, Dardan Jashari und Niklas Fasshauer vollendete Letzterer mit seinem zwölften Saisontreffer zur 1:0-Führung der Gäste (18.). Mit einem Sonntagschuss am Mittwochabend ins obere Eck glich Emdens Manuel Suda fünf Minuten später zum 1:1 aus (23.). Nach einer Ecke und einem Gerangel im HFC-Strafraum markierte Marek Hinrichs für die spielbestimmenden Emder das 2:1 (38.).

Dann sorgte Heidmühles Innenverteidiger Nikolai Kück mit einer Rettungstat auf der Linie für den Weckruf bei den Friesländern (40.). Mit dem Pausenpfiff erzielte Keno Siebert auf Zuspiel von Niklas Zytur sogar den 2:2-Ausgleich (45.). „Die Emder waren ein bisschen geschockt. Und nach der Pause hat man keinen Leistungsunterschied mehr zwischen beiden Teams gesehen“, sagte Olbrys.

Die Heidmühler spielten im neuen 4:1:4:1-System mutig mit und kämpften aufopferungsvoll, wurden dafür am Ende aber vor allem wegen der bitteren Strafstoß-Entscheidung nicht mit einem Punkt belohnt. „Mir geht es gar nicht mal so sehr um die Punkte, sondern um die Moral der frustrierten Jungs, die ich jetzt vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Westrhauderfehn wieder aufbauen muss“, erklärte Olbrys.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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